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Einmal rum, um’s Baltikum….

Bergsuechtig auf Transalp

Naja, nicht so ganz.
Aber immerhin durch Polen, Litauen, Lettland und Estland und durch diese Länder dann auch wieder retour.
Ca. 4600 km stehen auf der Agenda und wollen „ausgesessen“ werden. Auf dem Sattel meiner Transalp. Ich hoffe mein Sitzfleisch ist dem gewachsen. Aber vor allem hoffe ich, dass mir das Wetter hold ist. Nicht so viel Regen wie auf meiner Transalp Tour.
Wie so oft auf meinen Touren, bin ich auch diesmal mit Technik bestens ausgestattet und habe extra einen Blog eingerichtet.
Somit werde ich zum einen wieder via GPS-Live Tracking meine Position übermitteln, zum anderen versuche ich öfters Berichte, Photos und Videos zu posten.

Das alles gibt es dann unter:

http://transalp.bergsuechtig.de

zu sehen und zu lesen.
Auch wenn schon viele mit dem Motorrad eine ähnliche Strecke gefahren sind, so ist es für mich doch etwas ganz aufregendes und eine tolle Tour auf die ich mich sehr freue. Zumal ich von allen vier Ländern noch nichts (außer Danzig, in Polen) gesehen habe.

Zeit habe ich bis spätestens 16. September. Bis jetzt steht auch erst mal nur der Routenverlauf, welcher auf o.g. Seite zu sehen ist. Der zeitliche Ablauf ist noch völlig offen und hängt von Wetter, Straßenverhältnissen und meiner Laune ab. Ich bin selbst gespannt, ob ich die ganze Strecke so schaffe. Nichts ist unmöglich….

 

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Hier ein Bericht im Tagebuchstil, von unserer Tour nach Peru 2010. Neben einer ausgedehnten Trekkingtour durch die Cordillera Vilcanota unternahmen wir auch einige Bergtouren und bestiegen z.B. den ca. 5780m hohen Nevado Ninaparaca. Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz. Excursionen zu alten Ruinenstätten der Inka, wie Sacsayhuaman, Ollantaytambo und Machu Pichu rundeten die Tour ab.

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Lawinenunglück bei Neukirchen (Pinzgau) – Kommerz auf Kosten der Sicherheit

Am 02.03.2012 ereignete sich in der Nähe von Neukirchen (am Großvenediger) ein Lawinenunglück mit tödlichem Ausgang für einen 40-jährigen Deutschen.

Siehe hier den Bericht.

Und die Reportage im ORF

Insgesamt wurden sieben Teilnehmer der 14!!! köpfigen Gruppe verschüttet. Sechs verschüttete konnten, zum Teil verletzt, geborgen werden. Der 40-jährige wurde noch am Ort reanimiert, erlag aber später im Spital Salzburg seinen Verletzungen.

Geradezu unglaublich und unverständlich ist, dass die geführte!! Gruppe unter Außerachtlassung der einfachsten Sicherheitsmaßnahmen unterwegs war.

Hier einige Fakten:

  • Die Führerin war weder dazu ausgebildet, noch berechtigt, solch eine Tour zu leiten.
  • Eine solch große Gruppe ist für eine/n Führer/in nicht vernünftig zu überschauen und zu betreuen.
  • Nur wenige Tage zuvor war, in der unmittelbaren Nähe der Unglücksstelle, bereits ein finnischer Skitourengeher tödlich in einer Lawine verunglückt.
  • Der Bereich in dem sich die Gruppe bewegte galt als hoch gefährdet.
  • Die Lawinengefahr war zu diesem Zeitpunkt als erheblich (Stufe III, örtlich IV) eingestuft und aufgrund der Wetter- und Schneeverhältnisse war mit Selbstauslösung von Naßschneelawinen selbst in nicht so exponierten Lagen zu rechnen.
  • Es wurde durch den Veranstalter versäumt jegliche Schutzausrüstung (Lawinenpieps = LVS, Schneeschaufeln, Lawinensonde etc.) mitzunehmen bzw. netsprechende Einweisungen zu erteilen.

Mindestens 99 Retter waren daran beteiligt die verunglückten zu bergen.

Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt nur wenig entfernt in den Kitzbüheler Alpen unterwegs und habe aufgrund der hohen Lawinengefahr auf fast alle geplanten Touren verzichtet und nur ganz, ganz „kleine Brötchen gebacken“. Selbst im Bereich der gesicherten Pisten kam es auch dort immer wieder zu spontanen Lawinenabgängen. Und dennoch wagt man es mit solch einer Gruppe, unter solchen Bedingungen ins freie Gelände zu gehen.

Gerade Schneeschuhgehen wird immer mehr zu einer Trendsportart. Bietet es doch die Möglichkeit auch unerfahrenen das Wintererlebnis in den Bergen nahe zu bringen. So verwundert es nicht, dass immer mehr Angebote von Hotels, Tourismusverbänden und anderen gemacht werden.

Im Interesse geringer Preise, zum einen um den Gewinn zu mehren, zum anderen aber auch weil beim Kunden in zunehmendem Maße die „Hauptsache billig!“ Mentalität umgeht (Geiz i….). Die Ursachen sind also durchaus nicht nur auf Veranstalterseite zu suchen.

Dennoch gibt es klare Vorgaben und Verantwortlichkeiten.

Zur Zeit wird gegen die Führerin der Gruppe wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Dies soll hier keine Vorverurteilung oder allgemeines anprangern solcher geführten Touren und deren Veranstalter oder Teilnehmer sein. Vielmehr geht es mir darum auch und vor allem bei Teilnehmern solcher Touren daran zu appellieren, sich vorher besser zu informieren und auf entsprechende Sicherheitsstandards und Einhaltung der Vorgaben zu drängen.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang zb. die Stellungnahme von Günter Karnutsch, Obmann des Salzburger Bergführerverbandes, der die staatlich geprüften Berg- und Skiführer:

Und hier im Text.

Vielleicht gibt dieses Unglück doch Anlaß einige Dinge in dieser Hinsicht zu überdenken und bewirkt letztendlich doch auch noch etwas gutes.

Ich möchte hiermit den Hinterbliebenen, des tödlich verunglückten, mein herzliches Beileid aussprechen. Es ist zu tragisch, dass gerade solch eine Tour die doch etwas wunderschönes und unvergessliches sein soll, solch ein trauriges Ende nahm.

Spreeradweg

 Tag 1

Der Speck muss weg! Und ich auch… So oder ähnlich, hatte ich mir das gedacht. Eine Woche frei und das Wetter versprach auch gut zu werden. Also musste eine Tour her. Eine Radtour. Nicht zu lang. Nicht zu kurz. Und gemütlich zu fahren. Also griff ich in mein Sammelsurium an Bikeline-Radtourenführern und zog das Siegerlos: Spreeradweg!? Keine Tour der Superlative, aber mit ca. 410 km und dem Ziel Berlin doch sehr verlockend. Stand ja auch schon lange auf der „Tu du!“-Liste. Also stürze ich mich auf die Planung. Tagesetappen festlegen. Übernachtungsmöglichkeiten suchen. Plünnen und Ausrüstung zusammenstellen. Und Daten für’s GPS besorgen bzw. bearbeiten. Apropos GPS… Da gibt es ja auch wieder was zu testen. Mein tolles GPSMap 62S aus dem Hause Garmin. Habe ich zwar schon eine Weile, aber bisher fast nur zum Geocaching eingesetzt. Und mein neuer Navibolide. Das Twonav Aventura. Also wieder viel Technik am Rad… Und irgendwie auch ziemlich viel Gepäck.

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 Tag 2

Gut, aber viel zu kurz, geschlafen… Trotzdem machte ich mich in die Spur. „Ab Bautzen wird alles besser!“, das hatte mir meine Gastgeberin versprochen. Aber bis dahin gab es noch die eine oder andere Steigung zu meistern. Immer wieder und immer mehr fielen mir die Folgeerscheinungen des Spreehochwassers vom letzten Jahr ins Auge. Auch das Radlerhaus war davon nicht verschont geblieben. Das gesamte Untergeschoss musste neu gemacht werden. Und auch die Radwege wurden teilweise weggeschwemmt. So musste ich immer wieder Umleitungen fahren. So nützten mir weder GPS noch Bikeline-Führer wirklich viel. Zumal eben jene Umleitungen teils recht schlecht ausgeschildert sind.

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 Tag 3

Ach diese Natur… Die ganze Nacht dieses Vogelgeschrei. Nein im Ernst. Das die fröhlich zwitschernden Piepmätze einen um den Schlaf bringen können, ist ja nichts Neues. Und zu den hier existierenden heimischen Arten, gesellten sich dann auch noch exotische Federviecher, die den Dauercampern gehören. Was es da nicht alles gab. Papagei, Nymphensittiche und Prachtrosellas. Eigenartig diese Ansammlung von maximal lauten Vögeln… Und das, bei den eher gar nicht schalldichten Wohnwagen. Wie auch immer. Nach einem spärlichen Frühstück (nur 5 Hanuta!!!, und das mir…) ging es wieder auf’s Bike. Und wie jeden Morgen das gleiche Problem. In der ersten halben Stunde habe ich immer das Gefühl, dass ich gleich abbrechen kann und das Tagesziel nie erreiche. Ist aber auch immer ein Terz damit, den Hintern an den Sattel und die steifen Knochen an die Bewegung zu gewöhnen. Aber wenn das überstanden ist, geht es dann doch flott zur Sache. Und wie. Die fehlenden Anstiege und der weitgehend gute Weg machen sich bemerkbar. Cottbus ist schnell erreicht. Und auch dieses Mal hadere ich mit der äußerst fragwürdigen Routenführung im südlichen Teil der Stadt.

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Archbichl 2414m – Am Archl 2265m

Gipfelgrat des Archbichl Es will einfach nicht besser werden. Zwar ist das Wetter heute etwas freundlicher und wir bekommen auch immer mal wieder etwas Sonne zu sehen. Aber im Hinblick auf eine Verbesserung der Lawinenlage ist einfach kein Silberstreif am Horizont.

Für diesen Tag hatten wir eigentlich vor, eine moderate Tour zum Waldnersee auf 2336m Höhe zu machen. Aber manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man spontan das Ziel ändert.

Wir starten in Kasern und folgen erstmal dem Aufstiegsweg zum Heilig-Geist Jöchl bis zur Starklalm auf 2029m. In angenehmen Serpentinen zieht dieser Weg zügig aufwärts und ist sehr gut zu gehen. Hier treffen wir tatsächlich einige andere Schneeschuhwanderer. Ab der Starklalm wenden wir uns dann nach Westen in Richtung Waldnersee.

Am Archl 2265mIrgendwann kommt dann aber der Grat mit den Gipfeln des Archbichl und Am-Archl in Sicht und wir beschließen sofort das Tourenziel zu ändern. In einem Bogen gelangen wir auf die Nordseite des Grats und steigen auf überwächtetem und erstaunlich ausgesetztem Grat zum Gipfel des Archbichl 2414m. Zwar hat es auch hier wieder frischen Wind aber im Windschatten des großen Steinmanns kommen wir nun doch endlich einmal zu einer Gipfelrast.

Ralf auf dem ArchbichlIm Abstieg überschreiten wir dann noch den kleinen Klapf Am-Archl 2265m und wenden uns dann in Richtung Moaralm.

Schon am Archl und in den Karen unterhalb des Rauchkofels und Heilig-Geist Jöchls konnten wir sehen, wie prekär die Lawinensituation ist. Selbst an dem nicht sehr steilen Hang in Richtung zur Moaralm hat sich spontan ein Schneebrett gelöst und gemahnt uns nochmals unsere Spur gut zu wählen.

Ab der Moaralm geht es dann in Serpentinen auf breitem, gespurtem Fahrweg hinab in Richtung Kasern.

Alles in allem eine, zwar nicht gerade stramme, aber dennoch sehr schöne Tour.

Schneebrett unterhalb Am-Archl

Höhenprofil
Hier die GPS Daten zum Download…

 

 

 

 

 

Archbichl

Track Length: 9.4km
Altitude Range: 798m (Min Height: 1594m ~ Max Height: 2392m)
Total Climb: 803m | Total Descent: 791m
Address: 39030 Predoi, Bolzano-Bozen, Trentino-Alto Adige
Latitude: 47.0514038
Longitude: 12.1292252

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Kellerkopf 2124m

Am Gipfel des KellerkopfsKleine Brötchen backen. Das ist nach wie vor das Motto dieses Urlaubs. Immer wieder Schlechtwettertage und dann, wenn das Wetter etwas besser ist, die Chance nutzen und eine Tour angehen, die möglichst sicher ist und dennoch einen gewissen Erlebniswert bietet. Dank Ralfs ausgezeichneter Ortskenntnis lassen sich doch noch einige schöne Ziele aufbieten, die ein gewisses Bergerlebnis bei großer Lawinensicherheit gewähren.

Wühlen im Tiefschnee

So auch der Kellerkopf. Mit seinen 2124m ist er quasi der Hausberg des Voppichlhofs und so können wir vom Frühstückstisch weg gleich in die Spur gehen. Auf steilem aber gut gangbaren Waldweg geht es zügig bergan. Der Weg ist schon gut gespurt und trotz des Neuschnees der vergangenen Tage können wir auf die Schneeschuhe verzichten.

Erst später, als sich der Wald etwas lichtet, geraten wir in Versuchung sie anzuziehen. Aber ab hier wird das Gelände auch zunehmend steiler und da würden die „Bigfoots“ kaum hilfreich sein. Also weiter auf kleinen Füßen. Im letzten Teil, unterhalb des Gipfels, hat es dann ordentlich Schnee hereingeblasen. So müssen wir uns, teilweise bis an die Hüften, durch den Schnee wühlen, bevor wir das Gipfelkreuz erreichen.

Aber auch heute ist uns keine gemütliche Gipfelrast vergönnt. Inzwischen hat es wieder zugezogen und ein frischer Wind treibt uns Schneeflocken um die Ohren. Hilft alles nichts. Also zügig runter. Der Abstieg gestaltet sich dann kurz und problemlos.

Auf dem Voppichlhof angekommen stellt sich hier nur noch die Frage: Kaffee oder Hefeweizen? Die Antwort dürfte klar sein 🙂

Abstieg im SchneetreibenDer Kellerkopf bietet, aufgrund des Wegverlaufs im Wald, eine gute Möglichkeit, auch bei schlechten Lawinenbedingungen, noch eine sichere Gipfeltour machen zu können und wäre somit ein Tipp für „schlechte Zeiten“.

Hier die GPS-Daten der Tour zum Download…….

Eingehtour auf den Achsel 2336m

Auf grossen Füssen zur GrünbichlalmFür die nächsten Tage verspricht das Wetter nichts Gutes. Also wollten wir schnell noch eine Eingehtour hinlegen, bevor gar nichts mehr geht. Geradezu perfekt erschien der Achsel mit seinen 2336m Höhe und einem, auch bei diesen ungünstigen Schneeverhältnissen, recht sicheren Zustieg.

Also machten wir uns bei erfreulich gutem Wetter auf den Weg und wählten den sanften Anstieg auf der Talseite unterhalb der Sattelspitze. Die Schneeverhältnisse erwiesen sich auch als äußerst gut. So das wir gemütlich und sicher unsere Spur ins Weiß legen konnten. Schnell kamen wir zur Grünbichlalm. Inzwischen zogen aber schon langsam die Wolken ins Tal und kündigten den bevorstehenden Wetterwechsel an. Also verzichteten wir auf eine Pause und stiegen, Skispuren folgend, weiter auf. Mit zunehmender Höhe wurde der Nebel immer dichter und es begann zu schneien. Bei Sicht um die 50m und Schneetreiben gelangten wir zum Gipfel. Aber da es hier alles andere als gemütlich war, hielten wir uns auch hier nicht lange bei der Gipfelrast auf, sondern begannen zügig den Abstieg.

Talschlusshütte, Heilig Geist Kirchlein und im Hintergrund der AchselSchließlich wartete ja das wohlverdiente Bier auf der Adleralm auf uns. Obwohl die Sicht immer schlechter wurde, konnten wir den Spuren der Skitourengeher gut folgen. Und zur Not wäre ja auch noch das GPS zur Hand um uns sicher zu leiten.

Kurze und ungemütliche GipfelpauseAuf der Adleralm dann die gewohnt rustikal gemütliche Stimmung und auch die üblichen Tagestouristen, die ein lebhaftes Interesse an unserer Ausrüstung zeigten. Ralfs Auskunft, dass die Schaufel zum Loch graben für kühles Bier sei, wurde dennoch nicht akzeptiert und so gab es dann noch die eine oder andere fachkundige Auskunft zu Lawinenpieps, Schneeschaufel sowie Sinn und Unsinn des winterlichen Tourengehens.

Hier die GPS Daten zur Tour, zum Download…

 

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