Tag Archives: Mera

Takwak tw700 ein Gerät für alles?!

tw700 liegt gut in der HandDas deutsche Unternehmens Startup takwak hat nun nach langer Wartezeit sein neues Outdoor Smartphone auf den Markt gebracht.

Ich habe die Gelegenheit, es ausgiebig zu testen, genutzt und mich auf einige harte Geocache Touren begeben.

Zunächst aber mal die Eckdaten zum Gerät:

Funktionen:
3-plus Outdoor-Multifunktionsgerät
+ Navigation (Straße & Gelände)
+ Smartphone (900/1800 MHz)
+ Walkie Talkie
+ Innovative Gruppennavigation
Wasserdicht & staubgeschützt (IP 57)
Flexibles Kartenmodell
(Topografische Karten und Open Street Maps)
System:
Betriebssystem: Android™* 2.2.3
Prozessor: ARM Cortex A9, 533 MHz (Dual-Core)
Speicher:
intern: 1GB für Karten und Userdaten
extern: bis 32 GB per microSD™-Karte erweiterbar
Display:
8,9 cm (3,5 Zoll), resistiv, 320 x 480 Pixel
Akku:
wechselbarer, wiederaufladbarer Li-Io Akku 2700 mAh
WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1
PMR Funk:
8 Kanäle und 38 Subkanäle mit VOX Funktion und Rauschsperre
Abmessungen:
Gewicht: 208 g (inkl. Akku)
Maße: 131 x 66,5 x 20 mm
Lieferumfang:.
4GB microSD™-Karte mit
vorinstallierten OSM-Karten
Universal-Gerätehalter
Gutschein für eine topografische Kartenkachel
Routenplanung online über www.takwak.com
Preis:
z.Zt. empfohlener Verkaufspreis 549,-€

Read more »

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Hier ein Bericht im Tagebuchstil, von unserer Tour nach Peru 2010. Neben einer ausgedehnten Trekkingtour durch die Cordillera Vilcanota unternahmen wir auch einige Bergtouren und bestiegen z.B. den ca. 5780m hohen Nevado Ninaparaca. Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz. Excursionen zu alten Ruinenstätten der Inka, wie Sacsayhuaman, Ollantaytambo und Machu Pichu rundeten die Tour ab.

Read more »

Magellan Triton 2000 – Ein Praxistest im Gebirge

Magellan Triton 2000

Kein „Bergfreund“. Aber ein GPS für „Männer“.

Als „eingefleischter“ aber nicht darauf fixierter Garmin User wollte ich schon immer einmal ein Gerät aus dem Hause Magellan testen.

Bisher sprach aber das eingeschränkte Angebot an Karten für Magellan Geräte und die Tatsache, dass ich sehr günstig die Garmin´s beziehen konnte dagegen.

Nun erhielt ich das Angebot, aus dem GPS Shop von Dantotec, das neueste Flaggschiff der Outdoorserie von Magellan, den Triton 2000, zu testen.

Nachdem ich mich im Web erst mal mit den Eckdaten und Features des Geräts vertraut gemacht hatte, konnte ich es kaum erwarten die Wunderwaffe in Händen zu halten. Und dann kam das Paket endlich. Also auspacken und…. Erster Eindruck: Wow, was für ein Bolide! Der Triton versucht nicht mit edlem Design und grazilem Äußeren zu punkten. Vielmehr scheint man bei Magellan auf die Vermittlung des Eindrucks von Robustheit und Stabilität zu setzen. Kriterien, die für ein Outdoorgps ja durchaus von hoher Wichtigkeit sind. Allerdings macht sich das auch in Größe und Gewicht bemerkbar. Der Triton bringt (mit Batterien), selbst gemessene, 240g auf die Waage. Der Oregon 300 hingegen nur 180g. Und auch das Format ist beachtlich. 15 x 7 x 3 cm groß ist der Triton. Demgegenüber der Oregon nur 11 x 6 x 3,5 cm. Die Displays: Triton 5,1 x 4,2 cm und der Oregon 4 x 6,5 cm.

Größenvergleich zwischen Garmin Oregon und Magellan Triton 2000
Größenvergleich zwischen Garmin Oregon und Magellan Triton 2000

Read more »

Maerkische Schlößertour Tag 3

So ganz Einsam blieb ich dann doch nicht. Gegen sieben hielt ein Pickup mit Wappen auf den Seiten neben meinem Zelt. Er und die beiden Insassen gehörten zu dem nahegelegenen, Gut Madlitz, in dessen Besitz der See und die umliegenden Wälder sind. Einer der beiden ist der Forstwirt. Oh,Oh…. Er fragt auch gleich wie lange ich vorhabe zu bleiben. Meine Antwort, dass es nur für eine Nacht sei stimmt ihn gnädig und er gestattet mir, nicht ohne den Hinweis, dass dies streng verboten sei, zu bleiben. Ufff, noch mal Glück gehabt. Wir unterhalten uns noch eine Weile. Plötzlich zeigt er nach oben. Da unser Seeadler! Und tatsächlich liefert sich da gerade ein Seeadler einen Luftkampf mit einem Bussard. Unglaublich. Und die Kamera ist natürlich gut eingepackt. Mist! So schnell die beiden kamen, so schnell sind sie auch wieder verschwunden. Und so erzählt der gute Mann vom Tierleben in seinem Revier. Gerade hier, wo ich zelte, treiben sich viele Wildschweine (zur Zeit mit Jungen) und sehr viel Waschbären herum. Toll. Da waren sie wieder. Meine Probleme auf vier Beinen. Waschbären und auch noch Wildschweine. Überhaupt, haben sich die Waschbären zur echten Bedrohung entwickelt. Im letzten Jahr haben sie einen Großteil der Vogelbrut und -gelege geräubert. Der Bestand an Enten droht zu schwinden. Nachdem die beiden dann abgezogen sind versuche ich dann zu schlafen. Leicht gesagt. Hinter jedem lauten Geräusch vermute ich ein Wildschwein. Und die Verpflegung habe ich auch ins Innenzelt genommen, um sie vor den Bärchen zu schützen. Jaja, dass Leben in der Wildnis. Aber ich schlafe dennoch ein. Und die Nacht bleibt ruhig. Ich erwache beim Gezwitscher der Vögel und bin froh, dass der angekündigte Regen ausbleibt. Dafür ist es bewölkt und seeehr windig. Das kann ja was werden heute. Frühstück ist schnell gemacht. Und als ich Zelt und Ausrüstung eingepackt habe, kommt ein Herr im Military Look mit seinem Hund an. Der Mann ist völlig überrascht wie schnell ich abgebaut und eingepackt hatte. Gerade hatte er doch noch das Zelt gesehen! Übung macht halt doch den Meister. Nach kurzem Plausch ziehen wir dann beide unserer Wege. Wenige Kilometer weiter komme ich zur Madlitzer Mühle. Die Wassermühle und die Gebäude .sind aufwändig restauriert worden und bieten Raum für gemütliche Gastlichkeit und Übernachtung. Ich aber radle weiter. Über Feldwege, Landstraßen und oft über mörderisches Feldsteinpflaster passiere ich Ort für Ort. Gerade auf dem Feldsteinpflaster kann ich zeitweise nur Schritttempo fahren. Ich will nicht wieder eine gebrochene Hinterachse riskieren wie im letzten Jahr. Auch heute bekomme ich wieder einige schöne Gutshäuser und Schlösser zu sehen. eine Augenweide ist die alte Komturei Lietzen. oder das Schloss Neuhardenberg. Aber bei all dem machen mir die Kälte und der Wind zu schaffen. es weht in heftigen Böen und es ist wirklich unangenehm feucht kalt. So beschließe ich mich ranzuhalten, um den 14:36 Uhr Zug in Obersdorf zu erwischen. Das schaffe ich dann locker. Und so stehe ich kurz nach eins am Gleiß und merke dass es hier einfach zu ungemütlich ist um über eine Stunde zu warten. Also hänge ich kurzentschlossen noch ein Paar Bonusmeilen dran und fahre noch die 8 1/2 km nach Müncheberg. Zu schnell. Hier habe ich dann auch noch eine Dreiviertelstunde Zeit. Bin jetzt aber komplett durchgeschwitzt und vor allem durchgefroren (klingt seltsam, ist aber so!?). Zum Glück habe ich noch nen trockenen Pullover um mich etwas zu wärmen. Dann aber nichts wie ab in die Bahn und nach Hause wo ich mir erst mal ein richtig heißes Bad gönne.Das war’s mal wiederBis bald Piet

Hunku Expedition – Nepal (Everest Gebiet) 1998

Amphu Labcha Terrassengletscher

Ende September 98 flogen wir sieben von Frankfurt a.M. nach Katmandu um uns in unser lang vorbereitetes Abenteuer, die “Hunku Expedition“ zu stürzen.Expedition mag in Anbetracht der Tatsache das unsere Tour rein vom Wegverlauf her nicht neu war, etwas hochtrabend klingen.Unternehmen wie
Hauser oder Summit Club bieten eben diese Tour auch an.
Aber wir hatten vor die zwei Gipfel Mera Peak 6461 m und Island Peak 6189 m zu besteigen und in ca. 5200 m Höhe,im Hunku Tal, für 12 Tage ein Basislager zu beziehen um
von dort aus Exkursionen in die Umgebung zu unternehmen. Wohlgemerkt , Exkursionen und keine Illegalen Gipfelbesteigungen wie es in letzter Zeit immer mehr in Mode kommt. Dies ist der Unterschied zu den bisher angebotenen Touren durch dieses Gebiet.Unsere Intention war mit viel Ruhe und Zeit uns den Bergen und Pässen zu nähern.Unabhängig von vorgegebenen Zeitplänen selbst entscheiden zu können wohin wir unsere Schritte lenken.

Read more »

Besteigung des Imjatse (Island Peak), 6189 m

Über die Daunenjacke, die Befindlichkeit

und den Himalaya, der überall ist …

Gedanken und Gefühle bei der Besteigung des Imjatse (Island Peak),6189 m
von Ralf Brehl

 

Ich (Ralf Brehl) und Piet (im Vordergrund) am Gipfel des Island Peak 6189mIm Oktober des Jahres 1998 machte sich eine Gruppe von 7 Bergsteigern auf den langen Weg zu den Göttern des Himalaya. Ziel war ein über 5000 Meter hochgelegenes, einsames Tal in Nepal in der Nähe des Everest. Am Ende der selbstorganisierten, fast 6-wöchigen Tour, sollte auf dem Rückmarsch -sozusagen als Schmankerl- ein zweiter, leichter Sechstausender bestiegen werden. Hinter dem Basislager auf 5160 m Höhe lag der Imjatse (Island Peak), 6189 m, was folgte, war alles andere als der geplante „Spaziergang“. Die kräftezehrenden Wochen zuvor in den Hochlagern hatten Spuren hinterlassen und jeder Schritt, der 1029 zu über-windenden Höhenmeter, gab Gelegenheit, über die Zweifelhaftigkeit dieses Tuns nachzudenken …

Die Besteigung fängt schon am Vortag an – im Kopf und beim Packen: Abwägen, was ist unverzichtbar, kramen, wühlen, die Zahnbürste fliegt ´raus. Welche Kleidung: Zwei Hosen und Überhose oder Normalausführung ? Daunenjacke ? Ich schaue durch die klare Luft immer und immer wieder hoch. Ha ! – lächerliche 1000 Höhenmeter ! Aber immerhin 1000 am Stück, in dieser Höhe, nach den Strapazen bisher !

Read more »