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Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Hier ein Bericht im Tagebuchstil, von unserer Tour nach Peru 2010. Neben einer ausgedehnten Trekkingtour durch die Cordillera Vilcanota unternahmen wir auch einige Bergtouren und bestiegen z.B. den ca. 5780m hohen Nevado Ninaparaca. Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz. Excursionen zu alten Ruinenstätten der Inka, wie Sacsayhuaman, Ollantaytambo und Machu Pichu rundeten die Tour ab.

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Skitour zum Gampenkogel 1957m

Gerade bei solch schwierigen Bedingungen, wie sie derzeit in den Alpen herrschen, ist es mitunter nicht leicht ein Tourenziel zu finden das möglichst lawinensicher ist.

Hier bietet sich oft die Alternative einer Tour über Pisten an. Auch wenn dies nicht unbedingt dem Wunsch nach der großen Freiheit entspricht.

Im Skigebiet „Skiwelt – Wilder Kaiser – Brixental“ ist man Tourengehern durchaus freundlich gesonnen, solange sich diese an die allgemeinen Verhaltensregeln halten.

Ich möchte hier eine Skitour vorstellen, auf der man recht sicher und gemütlich einen kleinen Gipfel mit toller Aussicht besteigen kann.

Skitour zum Gampenkogel 1957m

Günstiger Tourverlauf von Westendorf aus:

  • Mit dem Alpenroselift bis zur Mittelstation fahren
  • Piste Nr. 113 (blau) bis zur Talstation der Choralpebahn (Whs. Gassner) abfahren.
  • Ab hier Piste Nr. 111 (blau) aufsteigen
  • erst an 11er Alm und dann Berggasthaus Osl-Panorama vorbei
  • ab Osl immer links halten
  • In der Scharte unterhalb des Fleiding, oberhalb Talkaser dann auf Verbindungsweg 117b (blau!!!) wechseln
  • in die Scharte zwischen Fleiding und Gampenkogel queren
  • jetzt immer dem Gratverlauf folgend, abseits der Pisten, direkt zum Gipfel aufsteigen
  • Vom Gipfel entweder wie Aufstieg abfahren oder durch den Südhang, dann über Piste 119a (blau) zum Brechhornhaus abfahren um das wohlverdiente Bier zu genießen
  • ganz nach Wunsch und Laune über Pisten und Lifte zum Ausgangsort zurück
  • ich bin über Piste 119a (blau) und Lift zum Fleiding hefahren
  • dann 117a (rot) 117 (rot) und 111 (blau) zur Talstation Choralpe
  • dann zur Mittelstation Choralpelift fahren und ab hier Piste 110a/113 (blau) zur Talstation Alpenrosebahn abfahren

Natürlich gilt auch hier, dass sich jeder auf eigene Gefahr auf Tour begibt und ich für ev. doch auftretende Unfälle und Schäden keinerlei Haftung und Verwantwortung trage.

Download der GPS Daten der Tour:

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 GPS Daten der Tour…

Archbichl 2414m – Am Archl 2265m

Gipfelgrat des Archbichl Es will einfach nicht besser werden. Zwar ist das Wetter heute etwas freundlicher und wir bekommen auch immer mal wieder etwas Sonne zu sehen. Aber im Hinblick auf eine Verbesserung der Lawinenlage ist einfach kein Silberstreif am Horizont.

Für diesen Tag hatten wir eigentlich vor, eine moderate Tour zum Waldnersee auf 2336m Höhe zu machen. Aber manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man spontan das Ziel ändert.

Wir starten in Kasern und folgen erstmal dem Aufstiegsweg zum Heilig-Geist Jöchl bis zur Starklalm auf 2029m. In angenehmen Serpentinen zieht dieser Weg zügig aufwärts und ist sehr gut zu gehen. Hier treffen wir tatsächlich einige andere Schneeschuhwanderer. Ab der Starklalm wenden wir uns dann nach Westen in Richtung Waldnersee.

Am Archl 2265mIrgendwann kommt dann aber der Grat mit den Gipfeln des Archbichl und Am-Archl in Sicht und wir beschließen sofort das Tourenziel zu ändern. In einem Bogen gelangen wir auf die Nordseite des Grats und steigen auf überwächtetem und erstaunlich ausgesetztem Grat zum Gipfel des Archbichl 2414m. Zwar hat es auch hier wieder frischen Wind aber im Windschatten des großen Steinmanns kommen wir nun doch endlich einmal zu einer Gipfelrast.

Ralf auf dem ArchbichlIm Abstieg überschreiten wir dann noch den kleinen Klapf Am-Archl 2265m und wenden uns dann in Richtung Moaralm.

Schon am Archl und in den Karen unterhalb des Rauchkofels und Heilig-Geist Jöchls konnten wir sehen, wie prekär die Lawinensituation ist. Selbst an dem nicht sehr steilen Hang in Richtung zur Moaralm hat sich spontan ein Schneebrett gelöst und gemahnt uns nochmals unsere Spur gut zu wählen.

Ab der Moaralm geht es dann in Serpentinen auf breitem, gespurtem Fahrweg hinab in Richtung Kasern.

Alles in allem eine, zwar nicht gerade stramme, aber dennoch sehr schöne Tour.

Schneebrett unterhalb Am-Archl

Höhenprofil
Hier die GPS Daten zum Download…

 

 

 

 

 

Archbichl

Track Length: 9.4km
Altitude Range: 798m (Min Height: 1594m ~ Max Height: 2392m)
Total Climb: 803m | Total Descent: 791m
Address: 39030 Predoi, Bolzano-Bozen, Trentino-Alto Adige
Latitude: 47.0514038
Longitude: 12.1292252

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Untermooskopf 2214m

Hühnerspielhütten - tief unter dem SchneeDie Lawinensituation wird immer angespannter. Die Neuschneeschicht der letzten Tage hat kaum Bindung an die darunterliegenden, eh schon labilen, Schichten. Also heißt es weiter „auf Nummer sicher gehen“.

Selbst die örtlichen Skitourencracks halten sich an diesen Grundsatz. Und so verwundert es uns nicht, dass auch auf der heutigen leichten Tour zum Untermooskopf Skispuren zu finden sind.

Vom Ebnerhof (Sankt Jakob) aus geht es auf steilem aber gut gehbarem Waldweg hinauf zu den Hühnerspielhütten auf 1910m. Hier zeigt sich, wieviel Schnee selbst auf dieser Höhe liegt. Tief verschneit sind die Hütten kaum zu erkennen.

Ralf mit RauschebartDas Gelände legt sich hier etwas zurück und der Wald wird zunehmend lichter. So bekommen wir die ersten Vorboten des Föhnsturmes, der inzwischen eingesetzt hat, zu spüren.

Weiter oben dann nimmt der Wind immer mehr zu und steigert sich dann am ausgesetzten Gipfelgrat auf die Stärke eines heftigen Sturms. Schnee und Eissplitter fliegen uns um die Ohren und immer wieder müssen wir stehen bleiben, um uns gegen den Wind zu stemmen, um das Gleichgewicht zu halten. So ein kleiner Klapf und dann solch ein alpines Feeling!

Natürlich halten wir uns am Gipfel nicht auf, sondern machen nur schnell einige Bilder von unseren Eisbärten und ziehen dann möglichst schnell in Richtung Hühnerspielhütten ab.

Dort können wir dann in einem Heustadl noch eine gemütliche Rast unter schützendem Dach verbringen.

Piet EiskaltFür den Abstieg haben wir uns vorgenommen über die Hollenzalm zu gehen, entscheiden uns dann aber doch dafür, die „Direttissima“ durch den Wald zum Fahrweg zu nehmen (daher Achtung bei den GPS Daten, der Abstieg ist bis zum Fahrweg abseits der Wege und sehr steiles Gelände).

Hier die GPS-Daten zum Download…..

Kellerkopf 2124m

Am Gipfel des KellerkopfsKleine Brötchen backen. Das ist nach wie vor das Motto dieses Urlaubs. Immer wieder Schlechtwettertage und dann, wenn das Wetter etwas besser ist, die Chance nutzen und eine Tour angehen, die möglichst sicher ist und dennoch einen gewissen Erlebniswert bietet. Dank Ralfs ausgezeichneter Ortskenntnis lassen sich doch noch einige schöne Ziele aufbieten, die ein gewisses Bergerlebnis bei großer Lawinensicherheit gewähren.

Wühlen im Tiefschnee

So auch der Kellerkopf. Mit seinen 2124m ist er quasi der Hausberg des Voppichlhofs und so können wir vom Frühstückstisch weg gleich in die Spur gehen. Auf steilem aber gut gangbaren Waldweg geht es zügig bergan. Der Weg ist schon gut gespurt und trotz des Neuschnees der vergangenen Tage können wir auf die Schneeschuhe verzichten.

Erst später, als sich der Wald etwas lichtet, geraten wir in Versuchung sie anzuziehen. Aber ab hier wird das Gelände auch zunehmend steiler und da würden die „Bigfoots“ kaum hilfreich sein. Also weiter auf kleinen Füßen. Im letzten Teil, unterhalb des Gipfels, hat es dann ordentlich Schnee hereingeblasen. So müssen wir uns, teilweise bis an die Hüften, durch den Schnee wühlen, bevor wir das Gipfelkreuz erreichen.

Aber auch heute ist uns keine gemütliche Gipfelrast vergönnt. Inzwischen hat es wieder zugezogen und ein frischer Wind treibt uns Schneeflocken um die Ohren. Hilft alles nichts. Also zügig runter. Der Abstieg gestaltet sich dann kurz und problemlos.

Auf dem Voppichlhof angekommen stellt sich hier nur noch die Frage: Kaffee oder Hefeweizen? Die Antwort dürfte klar sein 🙂

Abstieg im SchneetreibenDer Kellerkopf bietet, aufgrund des Wegverlaufs im Wald, eine gute Möglichkeit, auch bei schlechten Lawinenbedingungen, noch eine sichere Gipfeltour machen zu können und wäre somit ein Tipp für „schlechte Zeiten“.

Hier die GPS-Daten der Tour zum Download…….

Eingehtour auf den Achsel 2336m

Auf grossen Füssen zur GrünbichlalmFür die nächsten Tage verspricht das Wetter nichts Gutes. Also wollten wir schnell noch eine Eingehtour hinlegen, bevor gar nichts mehr geht. Geradezu perfekt erschien der Achsel mit seinen 2336m Höhe und einem, auch bei diesen ungünstigen Schneeverhältnissen, recht sicheren Zustieg.

Also machten wir uns bei erfreulich gutem Wetter auf den Weg und wählten den sanften Anstieg auf der Talseite unterhalb der Sattelspitze. Die Schneeverhältnisse erwiesen sich auch als äußerst gut. So das wir gemütlich und sicher unsere Spur ins Weiß legen konnten. Schnell kamen wir zur Grünbichlalm. Inzwischen zogen aber schon langsam die Wolken ins Tal und kündigten den bevorstehenden Wetterwechsel an. Also verzichteten wir auf eine Pause und stiegen, Skispuren folgend, weiter auf. Mit zunehmender Höhe wurde der Nebel immer dichter und es begann zu schneien. Bei Sicht um die 50m und Schneetreiben gelangten wir zum Gipfel. Aber da es hier alles andere als gemütlich war, hielten wir uns auch hier nicht lange bei der Gipfelrast auf, sondern begannen zügig den Abstieg.

Talschlusshütte, Heilig Geist Kirchlein und im Hintergrund der AchselSchließlich wartete ja das wohlverdiente Bier auf der Adleralm auf uns. Obwohl die Sicht immer schlechter wurde, konnten wir den Spuren der Skitourengeher gut folgen. Und zur Not wäre ja auch noch das GPS zur Hand um uns sicher zu leiten.

Kurze und ungemütliche GipfelpauseAuf der Adleralm dann die gewohnt rustikal gemütliche Stimmung und auch die üblichen Tagestouristen, die ein lebhaftes Interesse an unserer Ausrüstung zeigten. Ralfs Auskunft, dass die Schaufel zum Loch graben für kühles Bier sei, wurde dennoch nicht akzeptiert und so gab es dann noch die eine oder andere fachkundige Auskunft zu Lawinenpieps, Schneeschaufel sowie Sinn und Unsinn des winterlichen Tourengehens.

Hier die GPS Daten zur Tour, zum Download…

 

Ahrntalrunde (Südtirol)

Tag 1

Nach einer erstaunlich kurzen Fahrt (immerhin nur 8 1/2 Stunden von Berlin) trafen wir nun endlich in St.Jakob ein. Auf den letzten 150km hat sich der Himmel zunehmend bezogen und es setzte ein unangenehmer Sprühregen ein. So hatten wir natürlich keine Lust darauf, sofort loszulaufen und uns nasse Klamotten zu holen. Noch viel weniger da wir doch so überaus herzlich von Familie Lechner auf dem Voppichlhof empfangen wurden (siehe Bild, Begrüssungskarte auf dem Zimmer). Und so beschlossen wir noch eine Nacht in der gemütlichen Ferienwohnung zu verbringen. Nach einem urgemütlichen Abend mit unseren Gastgebern und deren Streichelzoo (siehe Bild, Ralf mit Kätzchen) hoffen wir nun endlich unseren wohlverdienten Schlaf zu finden. Für Morgen und die folgenden Tage verspricht der Wetterbericht eine deutliche Besserung. Aber da in den oberen Bereichen schon recht viel Schnee liegt, müssen wir unsere Tourenplanung von Tag zu Tag neu festlegen. Das verspricht also auf jeden Fall Interessant zu werden.

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