Tag Archives: Alpen

Bergsuechtig on Bike (mal mit Motor)

Piet und seine "Dicke"Endlich habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt und mir eine Honda Transalp gekauft. Den Gedanken an dieses Traumbike trug ich schon einige Zeit mit mir herum und nun konnte ich mir diesen erfüllen. Motorrad fahre ich schon lange und habe auch schon einige Maschinen besessen. Aber dies ist die erste Maschine die geradezu geschaffen ist für lange Touren. Auch wenn ich 1995 schon mal 4500 km quer durch D und Frankreich auf einem MZ TS 250 Gespann Baujahr 1979 getourt bin. Ein irrer Trip. Aber auch sehr schön.

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Skitour zum Gampenkogel 1957m

Gerade bei solch schwierigen Bedingungen, wie sie derzeit in den Alpen herrschen, ist es mitunter nicht leicht ein Tourenziel zu finden das möglichst lawinensicher ist.

Hier bietet sich oft die Alternative einer Tour über Pisten an. Auch wenn dies nicht unbedingt dem Wunsch nach der großen Freiheit entspricht.

Im Skigebiet „Skiwelt – Wilder Kaiser – Brixental“ ist man Tourengehern durchaus freundlich gesonnen, solange sich diese an die allgemeinen Verhaltensregeln halten.

Ich möchte hier eine Skitour vorstellen, auf der man recht sicher und gemütlich einen kleinen Gipfel mit toller Aussicht besteigen kann.

Skitour zum Gampenkogel 1957m

Günstiger Tourverlauf von Westendorf aus:

  • Mit dem Alpenroselift bis zur Mittelstation fahren
  • Piste Nr. 113 (blau) bis zur Talstation der Choralpebahn (Whs. Gassner) abfahren.
  • Ab hier Piste Nr. 111 (blau) aufsteigen
  • erst an 11er Alm und dann Berggasthaus Osl-Panorama vorbei
  • ab Osl immer links halten
  • In der Scharte unterhalb des Fleiding, oberhalb Talkaser dann auf Verbindungsweg 117b (blau!!!) wechseln
  • in die Scharte zwischen Fleiding und Gampenkogel queren
  • jetzt immer dem Gratverlauf folgend, abseits der Pisten, direkt zum Gipfel aufsteigen
  • Vom Gipfel entweder wie Aufstieg abfahren oder durch den Südhang, dann über Piste 119a (blau) zum Brechhornhaus abfahren um das wohlverdiente Bier zu genießen
  • ganz nach Wunsch und Laune über Pisten und Lifte zum Ausgangsort zurück
  • ich bin über Piste 119a (blau) und Lift zum Fleiding hefahren
  • dann 117a (rot) 117 (rot) und 111 (blau) zur Talstation Choralpe
  • dann zur Mittelstation Choralpelift fahren und ab hier Piste 110a/113 (blau) zur Talstation Alpenrosebahn abfahren

Natürlich gilt auch hier, dass sich jeder auf eigene Gefahr auf Tour begibt und ich für ev. doch auftretende Unfälle und Schäden keinerlei Haftung und Verwantwortung trage.

Download der GPS Daten der Tour:

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 GPS Daten der Tour…

Lawinenunglück bei Neukirchen (Pinzgau) – Kommerz auf Kosten der Sicherheit

Am 02.03.2012 ereignete sich in der Nähe von Neukirchen (am Großvenediger) ein Lawinenunglück mit tödlichem Ausgang für einen 40-jährigen Deutschen.

Siehe hier den Bericht.

Und die Reportage im ORF

Insgesamt wurden sieben Teilnehmer der 14!!! köpfigen Gruppe verschüttet. Sechs verschüttete konnten, zum Teil verletzt, geborgen werden. Der 40-jährige wurde noch am Ort reanimiert, erlag aber später im Spital Salzburg seinen Verletzungen.

Geradezu unglaublich und unverständlich ist, dass die geführte!! Gruppe unter Außerachtlassung der einfachsten Sicherheitsmaßnahmen unterwegs war.

Hier einige Fakten:

  • Die Führerin war weder dazu ausgebildet, noch berechtigt, solch eine Tour zu leiten.
  • Eine solch große Gruppe ist für eine/n Führer/in nicht vernünftig zu überschauen und zu betreuen.
  • Nur wenige Tage zuvor war, in der unmittelbaren Nähe der Unglücksstelle, bereits ein finnischer Skitourengeher tödlich in einer Lawine verunglückt.
  • Der Bereich in dem sich die Gruppe bewegte galt als hoch gefährdet.
  • Die Lawinengefahr war zu diesem Zeitpunkt als erheblich (Stufe III, örtlich IV) eingestuft und aufgrund der Wetter- und Schneeverhältnisse war mit Selbstauslösung von Naßschneelawinen selbst in nicht so exponierten Lagen zu rechnen.
  • Es wurde durch den Veranstalter versäumt jegliche Schutzausrüstung (Lawinenpieps = LVS, Schneeschaufeln, Lawinensonde etc.) mitzunehmen bzw. netsprechende Einweisungen zu erteilen.

Mindestens 99 Retter waren daran beteiligt die verunglückten zu bergen.

Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt nur wenig entfernt in den Kitzbüheler Alpen unterwegs und habe aufgrund der hohen Lawinengefahr auf fast alle geplanten Touren verzichtet und nur ganz, ganz „kleine Brötchen gebacken“. Selbst im Bereich der gesicherten Pisten kam es auch dort immer wieder zu spontanen Lawinenabgängen. Und dennoch wagt man es mit solch einer Gruppe, unter solchen Bedingungen ins freie Gelände zu gehen.

Gerade Schneeschuhgehen wird immer mehr zu einer Trendsportart. Bietet es doch die Möglichkeit auch unerfahrenen das Wintererlebnis in den Bergen nahe zu bringen. So verwundert es nicht, dass immer mehr Angebote von Hotels, Tourismusverbänden und anderen gemacht werden.

Im Interesse geringer Preise, zum einen um den Gewinn zu mehren, zum anderen aber auch weil beim Kunden in zunehmendem Maße die „Hauptsache billig!“ Mentalität umgeht (Geiz i….). Die Ursachen sind also durchaus nicht nur auf Veranstalterseite zu suchen.

Dennoch gibt es klare Vorgaben und Verantwortlichkeiten.

Zur Zeit wird gegen die Führerin der Gruppe wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Dies soll hier keine Vorverurteilung oder allgemeines anprangern solcher geführten Touren und deren Veranstalter oder Teilnehmer sein. Vielmehr geht es mir darum auch und vor allem bei Teilnehmern solcher Touren daran zu appellieren, sich vorher besser zu informieren und auf entsprechende Sicherheitsstandards und Einhaltung der Vorgaben zu drängen.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang zb. die Stellungnahme von Günter Karnutsch, Obmann des Salzburger Bergführerverbandes, der die staatlich geprüften Berg- und Skiführer:

Und hier im Text.

Vielleicht gibt dieses Unglück doch Anlaß einige Dinge in dieser Hinsicht zu überdenken und bewirkt letztendlich doch auch noch etwas gutes.

Ich möchte hiermit den Hinterbliebenen, des tödlich verunglückten, mein herzliches Beileid aussprechen. Es ist zu tragisch, dass gerade solch eine Tour die doch etwas wunderschönes und unvergessliches sein soll, solch ein trauriges Ende nahm.

Ahrntalrunde (Südtirol)

Tag 1

Nach einer erstaunlich kurzen Fahrt (immerhin nur 8 1/2 Stunden von Berlin) trafen wir nun endlich in St.Jakob ein. Auf den letzten 150km hat sich der Himmel zunehmend bezogen und es setzte ein unangenehmer Sprühregen ein. So hatten wir natürlich keine Lust darauf, sofort loszulaufen und uns nasse Klamotten zu holen. Noch viel weniger da wir doch so überaus herzlich von Familie Lechner auf dem Voppichlhof empfangen wurden (siehe Bild, Begrüssungskarte auf dem Zimmer). Und so beschlossen wir noch eine Nacht in der gemütlichen Ferienwohnung zu verbringen. Nach einem urgemütlichen Abend mit unseren Gastgebern und deren Streichelzoo (siehe Bild, Ralf mit Kätzchen) hoffen wir nun endlich unseren wohlverdienten Schlaf zu finden. Für Morgen und die folgenden Tage verspricht der Wetterbericht eine deutliche Besserung. Aber da in den oberen Bereichen schon recht viel Schnee liegt, müssen wir unsere Tourenplanung von Tag zu Tag neu festlegen. Das verspricht also auf jeden Fall Interessant zu werden.

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Der lange Weg zum Tilicho Lake in Nepal

Hier geht´s zu den Fotos der Tour

Hier ein Paar Eckdaten, die auf den Tourenbericht neugierig machen sollen:

vom 29.09.-01.11.2000
280 km Wegstrecke
4Wochen Zelttrekking ohne Rasttag
durchlaufen aller Vegetationsstufen vom Subtropischen Regenwald über Wüste bis hin zur Gletscherregion
18 000 Höhenmeter im Aufstieg
geringste Höhe 500 m höchste erreichte Höhe ca. 5900 m
4 hohe Pässe um die 5000 m
höchste Temperatur +35° C niedrigste -15° C

Wo die Seele der Götter türkis ist

Von Ralf Brehl

Es gibt Zeitspannen, die man mit einer Anzahl von Minuten beziffern könnte, wo man in seiner Erkenntnis viel mehr erlebt, als in ganzen Jahren. -Dostojewski-

Es ist Herbst im Himalaya und damit die beste Zeit für ein ungewöhnliches Unternehmen. Fünf Bergsteiger machen sich auf den langen Weg zu einer 30-tägigen Tour in der Annapurna-Region in Nepal. Ziel ist nicht das übliche schnelle Trekking oder die wochenlange „Belagerung“ eines hohen Berges. Ziel ist die behutsame und respektvolle Näherung an eine ursprüngliche, wilde Landschaft am höchstgelegenen, größten See unserer Erde. Weit von jeder menschlichen Siedlung entfernt, soll von einem Basislager auf fast 5000 Metern, eine Woche lang, der geheimnisvolle Tilicho Lake und seine nähere Umgebung erkundet werden.

Traum-Fantasie-Idee. Der lange Weg zur Realisierung beginnt mit den Erfahrungen während einer kommerziellen Trekking-Tour. Schnellen Schrittes durch ein Land und eine Landschaft, deren Menschen, ihre Kultur und die Natur vertiefende Aufmerk-samkeit verdienen. Von Highlight zu Highlight – gebuchtes Abhaken von Gipfeln. Nein! Wir wollen die Langsamkeit für uns wieder entdecken. Eigenverantwortlich für uns, unsere Zeit und unsere Erlebnisse werden, intensiv eintauchen in die uns umgebende Natur – sie und uns mit Muße erfahren. Aber wie? Wieviele Teilnehmer, wer, wohin, wie lange? Reicht das Können, die Erfahrungen in den Alpen und die paar kleinen Einblicke ins Himalaya, um die Fantasie Wirklichkeit werden zu lassen, selbst zu organisieren und dann auch durchzustehen? Halten wir mehrere Wochen in großen Höhen aus?

Und dann der Entschluß – wir wagen es! Nicht vielleicht, nicht mal sehen oder man müßte mal. Die Sehnsucht ist stärker als alle Zweifel. Was folgt sind Monate der Bürokratie, Telefonate, eben Organisationskrempel, denn für diese anspruchsvolle Tour brauchen wir Trägerhilfe und diverse Genehmigungen. Oft genug drohen scheinbar unüberwindbare Hürden das Unternehmen zum Scheitern zu bringen. Ein wilder, chaotischer Traum, zusammengesetzt aus wirren Gedankenfetzen, entwickelt sich dennoch langsam Stück für Stück zu einem Bild. Zu einer Geschichte – zu unserer eigenen Geschichte …

Ohne hübsche Krankenschwester

Schnell stehen drei Teilnehmer fest, aber drei sind zu wenig. Aufwand, Anspruch und Charakter der Tour veranlassen uns zu Anzeigen in einschlägigen Zeitschriften. Die Hürden sind abschreckend hoch: Extrem-Trekking, fünf Wochen, Höhenerfahrung, das liebe Geld…

Kuriose Anrufe und Kontakte folgen:

„Mein Bergführer ist ausgefallen, deshalb suche ich neuen Anschluß.“

„Ins Himalaya wollte ich immer schon mal, der fehlt mir noch in meiner Sammlung…“

„Ich kenne da eine interessierte Krankenschwester, zwar ohne Berg-erfahrung, aber hübsch ist sie…“

Letztendlich sind wir dann fünf männliche Teilnehmer -zwischen 34 und 61 Jahre alt-, die nach Nepal ins Herz des Himalaya fliegen und sich auf den langen Marsch zu dem geheimnisvollen, einsamen See begeben wollen…

„30 Tage Trekking – in der Höhe! Seid ihr wahnsinnig? Das ist aus medizinischer Sicht in dieser abgeschiedenene Gegend nicht zu verantworten – und wenn, dann nur, wenn ihr …“

Es folgt von unserem beratenden Mediziner eine vierseitige Liste mit „unbedingt notwendiger“ medizinischer Ausrüstung. Deren Umfang soll uns entweder abschrecken oder in die Lage versetzen, bei allen nur denkbaren Katastrophenfällen

dieser Welt, als mobile ärztliche Eingreiftruppe sofort eingesetzt zu werden. Eine harte, anstrengende Diskussion ergibt den Inhalt eines kleinen Alukoffers und die Hoffnung, uns nicht für das Falsche entschieden zu haben…

Unserem „Medizinmann“ und den milde gestimmten Göttern haben wir es zu verdanken, dass der Koffer mit fast ungeschmälertem Inhalt nach der Tour als Spende in Nepal bleiben konnte.

Wintersport im Himalaya?

„Sie wollen fünf Wochen Urlaub am

Stück? Dann können Sie gleich kündigen!“

„Himalaya? Ist das nicht gefährlich? Kommen Sie bloß gesund wieder, ich kann mir Ihren Ausfall nicht leisten – und wie lasse ich Sie vertreten …?“

Wie heißt ein altes Sprichwort: „Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“ Überzeugungsarbeit bei unseren Chefs -Werbung in eigener Sache- sind ein hartes mentales Training zur Vorbereitung unserer Tour. Und erst die Reaktion unserer Familien…

Ahnungslose Stimmen aus unserem Umfeld:

„Wie heißt denn euer Hotel?.“

„Kann man da auch duschen?“

„Meld´ dich doch mal telefonisch von unterwegs …!“

„Vergiß nicht dein Handy!“

„Fahrt ihr Jeep oder Bus?“

„Eine Daunenjacke und Handschuhe

nimmst du mit – ach´ du fährst zum Wintersport.“

Ich versuche eine Richtigstellung:

„Kein Hotel, keine Dusche, kein Telefon, kein Handy, alles zu Fuß und nachts auch schon mal minus 20 C!“

Fassungslos folgt die Erwiderung:

„Und das soll Urlaub sein oder kriegst du dafür was bezahlt?“

Als Luxus eine dritte Unterhose

Mitten in den Vorbereitungen ereilt uns ein Anruf aus Kathmandu. Die Trekkingagentur, die wir mit der Organisation vor Ort beauftragt haben, übermittelt uns den Verdacht der nepalesischen Behörden, dass

wir illegale Gipfelbesteigungen während

unseres einwöchigen Aufenthaltes am Tilicho Lake planen, um die hohen Genehmigungsgebühren zu sparen. Was sollten Europäer denn sonst so lange dort wollen, an einem solchen, fernen Ort?! Schon wieder Überzeugungsarbeit. Nein – nicht alle Europäer rennen, hasten, eilen immer und überall und erst recht nicht immer durch Landschaften oder auf Gipfel. Nein wirklich, wir wollen Eindrücke sammeln, fotografieren, und einfach nur mit viel Zeit genießen… Keine illegalen Geheimnisse, es sei denn, man benötigt für die Suche nach dem Yeti eine Genehmigung…

„Mensch Ralf, ich hab´ hier 40 Kilo und weiß nicht mehr, was ich ´rausnehmen soll, es ist alles ja so waaaahnsinnig wichtig.“ Manfreds Stimme läßt mich seinen Seelenzustand ahnen. 20 Kilo im Seesack ist unverrückbar die zwingende Vorgabe der Fluggesellschaft. „Unmöglich!!!“

Vier Wochen reine Trekking-Tour stehen uns bevor, davon fast zwei Wochen in extremer Höhe. Wie reduziert man seine eigene Existenzsicherung auf vergleichsweise wenige Kilo? Welchen Luxus gönne ich mir? Was ist überhaupt Luxus? Ein Schokoriegel, ein Buch, ein Spiegel, ein Kamm, Bonbons oder gar eine dritte Unterhose …?

Jeder, der uns auf dem Flughafen erlebt, kann die Lösung unseres Gepäckproblems mit eigenen Augen sehen. Um teures Übergepäck zu vermeiden, wanken dick eingepackte Daunenriesen mit schweren Bergstiefeln, furchterregend wie verkleidete Yetis, mit vollen Jackentaschen durch die Abfertigungshallen und lassen sich auf die engen Sitze der Maschine plumpsen…

Formel 1-Talent als Fahrer

Es geht endlich los. Insgesamt fünf Wochen sind den Zwängen abgerungen und vielfältige Widerstände wurden beseitigt. Wir sind aufgeregt, neugierig und bereit zum Eintauchen und Aufspüren eigener Empfindungen, zum Ausleben der im Alltag unseres zivilisierten Lebens gefangenen Sehnsucht nach einem Blick über den Horizont…

In Kathmandu dann noch einmal mahnende Warnungen der Behörden und offen geäußertes Mißtrauen und Unverständnis für unser Unternehmen… „Nein, wirklich, ehrlich ….sie können uns glauben – kein Siebentausender!“

Die Überredungskünste unserer nepalesischen Freunde verhelfen uns zur letzten noch fehlenden Genehmigung zum Betreten des ansonsten verbotenen Grenzgebietes zu China.

Organisieren, packen, prüfen. Nach zwei hektischen Tagen folgt eine sechsstündige Busfahrt über kurvige Bergstraßen mit einem bisher offensichtlich verkannten Formel 1-Talent als Fahrer und etlichen Stoßgebeten von uns. Am Ende der Straße liegt der kleine Ort Gorkha. Ab hier geht es vier Wochen lang nur noch zu Fuß weiter. Endlich Abmarsch und schon verlieren wir uns in den unendlichen Weiten des HimalayaimalayaH. Tag für Tag des zweiwöchigen Anmarsches zum See entfernen wir uns körperlich und mental immer mehr von dem, was sonst unser Leben bestimmt und diktiert. Noch hängen die schweren Wolken des Nachmonsuns in den Bergen. Je näher wir unserem Ziel kommen, desto mehr verschwindet die Feuchtigkeit und das Wetter öffnet alle Fenster zum Schauen. Wir umrunden den Achttausender Manaslu und dürfen uns mit unserer Sondergenehmigung bis dicht an die nepalesisch/tibetische Grenze wagen. Ein weiterer Achttausender, die Annapurna, wird sichtbar. Unsere Anspannung wächst, liegt doch am Fuße dieses mächtigen Berges „unser“ Ziel, der Tilicho Lake.

Die lachenden Augen des Lamas

Unser Ruf eilt uns voraus. In dem letzten bewohnten Dorf vor dem See, in Kangshar, bittet der örtliche Lama (Priester) zur Audienz. Diese Menschen will er sich einmal näher anschauen, die sich derart unüblich, weil ruhig und mit Muße, den Göttern nähern wollen. Wir werden freundlich und neugierig empfangen, bekommen Buttertee und tauchen ein in die mystische Welt des tibetischen Buddhismus. Der geheimnisvolle Zauber, der diesen Ort umgibt, nimmt uns gefangen. Die Philosopie unserer Tour und der Respekt, den wir ihm und seiner Weltanschauung entgegenbringen, beeindruckt letztendlich den alten, runzligen Lama mit seinen lachenden Augen. Nach einigen Übersetzungsmühen bekommen wir mit, dass er unser Ziel, den Tilicho Lake, geheimnisvoll murmelnd, als die türkisfarbene Seele der Götter bezeichnet. Bei uns steigt weiter die Spannung. Butterlampen werden für unsere glückliche und gesunde Wiederkehr entzündet und seine guten Wünsche für uns werden hoffentlich bis zu den Göttern dringen …

Nach weiteren akklimatisationsbedingt gemächlichen Tagen des Anmarsches erreichen wir endlich den Tilicho Lake und errichten in ca. 4950 Metern unser Basislager direkt am See. Uns stockt der Atem nicht nur wegen der dünnen Höhenluft. Jetzt verstehen wir den Lama. Türkisfarben glitzernd wie ein Edelstein liegt eine riesige Wasserfläche vor uns. Eingerahmt von einem Festsaal des Himalaya. Sieben- und Achttausender, klingende Namen wie Annapurna, Gangapurna, Nilgiri, Tilicho Peak und unzählige namenlose Sechstausender beherrschen das Bild. Eiswände und Gletscher in Dimensionen, wie sie Schrift und Bild nicht wiedergeben können. Unser „Zuhause“ für eine Woche.

Höchster Konzertsaal der Welt

Die Bläser setzen allmählich und vorsichtig ein, schwellen an und werden unterstützend getragen von dem breiten Teppich der Streicher. Fein und zart schleicht sich eine Klarinette ins Ohr. Meine Augen lassen sich verführen, dem feenhaften, tänzerischen Spiel von Schleierwölkchen zu folgen, die wie ein Hauch des Windes den eisflankengepanzerten Gipfelaufbau eines Felsgiganten umschmeicheln.

Beethovens Neunte nimmt derweil ihren dramatischen Lauf …

Auf einem ebenen, tischgroßen Granitblock in der Sonne liegend, befinde ich mich im atemberaubendsten Konzertsaal der Welt – nicht nur, weil der Höhenmesser 5364 Meter anzeigt. Am See unter mir erkenne ich unser Basislager mit den bunten flatternden Gebetsfahnen, die wir vorsichtshalber zu Ehren der Götter an den Zelten befestigt haben. In der Ferne erhebt sich mächtig und gewaltig die eisgepanzerte Pyramide der fast 7500 Meter hohen Gangapurna. Mir gegenüber steht die unendlich lang erscheinende so genannte „Große Barriere“, die den See nach Westen begrenzt. Diese kilometerlange Mauer aus Fels, Eis und Schnee entsendet täglich Staublawinen, die wie ein ICE mit ohrenbetäubendem Lärm und beeindruckenden Druckwellen der Schwerkraft folgend auf den See zurasen.

In meinen Ohren stecken die Hörerwinzlinge eines Mini-Disc-Players. Meinem puritanischen Hang folgend, lehnte ich die Frage eines Freundes vor unserer Tour energisch ab, ob ich dieses Teil mitnehmen wolle. Schließlich gab ich aber der Versuchung nach und willigte zögernd ein.

Paßt Entrückung, innere Einkehr und High-

Tech zusammen ?

Die letzten Töne der „Ode an die Freude“ sind verklungen und hallen von nun an mit diesem Eindruck lebenslang nach.

Das ist für mich Antwort genug …

Überhebliche Menschenzwerge

Einen Grenzgang der besonderen Art erleben Volker und ich. Zu Hause studieren wir Bilder und Karten, immer und immer wieder. Ein entferntes Gletscherbecken in einem Seitental hat es uns angetan. Eine Tagestour soll uns zu Entdeckern des Unbekannten werden lassen. Nach einem halben Tagesmarsch stehen wir an unserer Grenze: Ein reißender Bach! Zu reißend, zu breit, unüberwindbar! Wer hätte das am grünen Tisch gedacht? Hektisch renne ich hin und her, es muss doch gehen. Es geht nicht – wir gehen nicht. Zwei kleine Menschenzwerge sitzen höhenbedingt schwer atmend verloren mitten im riesigen Himalaya und haben Zeit, über ihre Überheblichkeit und die grenzgebende Natur nachzudenken.

Ich bin Optimist: Eine Erfahrung mehr und schön, dass noch Träume bleiben …

Die türkisfarbene Seele der Götter

Nach einer empfindlich kalten Nacht mit über minus 20 Grad habe ich vor Sonnenaufgang meinen Rucksack geschnappt und bin allein losgezogen. Den Ruhe ausstrahlenden See entlangwandernd erkunde ich die Landschaft, entdecke für mich diese neue Welt, lasse mich treiben, weglos, zeitlos…

Nun stehe ich auf einem knapp 5900 Meter hohen Schuttberg auf der anderen Seite des Sees. Das Alleinsein schärft die Sinne und konzentriert den Kontakt zum Umfeld. Ich fühle mich eins mit dem Boden, dem Wasser, der Luft und den Bergen, auf deren Gipfeln die Götter wohnen sollen. Spätestens jetzt spüre ich wirklich, was der Lama meinte und die Auflösung des Geheimnisses des Tilicho Lakes ist fühlbar. Mein Blick schweift über den großen See hinüber zu einem mächtigen Gletscher. Scheinbar aus dem Himmel kommend wälzt sich dieser eine Tausend-Meter-Wand hinunter. Am See angekommen, „zerbröselt“ er in hausgroße Blöcke, um dann mit der „Seele der Götter“ zu verschmelzen. Türkisfarben strahlend scheint sie tatsächlich inmitten dieser archaischen Landschaft zu liegen.

Dies ist der für mich intensivste Moment unserer Tour und ich kann mich kaum losreißen!

In der Dämmerung bin ich wieder „zu Hause“ im Basislager bei meinen Freunden.

Sehnsucht nach neuen Zielen

Die Götter waren uns wohlgesonnen. Wir sind alle gesund, wohlbehalten und als Freunde zurückgekehrt. Unser Ziel, uns behutsam und mit Muße in einer der wildesten Landschaften unserer Erde zu bewegen, haben wir erreicht und sind um unschätzbare Erfahrungen und Erlebnisse reicher geworden. Den weiten Weg von einer Idee bis zur Realisierung erfolgreich gegangen zu sein, hat Mut gemacht und unsere Sehnsucht ist längst schon wieder geweckt. Das nächste Ziel steht fest und in ein paar Monaten machen wir uns wieder auf einen langen Weg …

Hier geht´s zu den Fotos der Tour

Grenzerfahrungen im Tian Shan Gebirge

Wo hinter grünen Hügeln die Eiszeit verborgen liegt

Text Ralf Brehl

Im Chinesischen wird das Tian Shan Gebirge „Himmelsgebirge“ genannt. Es ist doppelt so lang wie die Alpen und noch weitgehend unberührt. Hier findet man unzählige jungfräuliche und namenlose Eis- und Schneegipfel, viele davon mit einer Höhe von über 6000 Metern. Mitten in Zentralasien gelegen also eine spannende Herausforderung für entdeckungsfreudige Alpinisten …

Tian Shan, das Himmelsgebirge. Der Name wurde so locker in unsere vermeintlich weltgewandte Runde von befreundeten Bergsteigern geworfen, wie ein harmloses Steinchen ins Wasser. Und es folgten erste kleine Wellen: Tian Shan – ein schöner Klang für ein neues Ziel. Aber wo genau liegt dieses für den normalen Mitteleuropäer unbekannte Gebirge? Ein Blick in den Atlas ergab: In Zentralasien, ungefähr dort, wo sich auch Kirgisistan befindet. Oder heißt es Kirgistan oder Kirgisien?

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Das „dreckige Dutzend“ – auf Hochtour an der Monte Rosa

Text: Dirk Neuheisel

Da saßen wir nun in Randa auf dem Zeltplatz und waren auf der Suche nach etwas kühlendem Schatten. Die Hitze (30° C) lähmte alle Aktivitäten. Selbst das Packen der Rucksäcke wurde bis kurz vor das Einnachten verschoben. Derweil bestimmten Fragen wie Wetter? Nullgradgrenze? Biwak? Gewitter? Unser träges Denken.
Von der Vorfreude auf die nächsten Tage getrieben, rödelten wir unsere Ausrüstung dann doch noch in der prallen Sonne zusammen. Ergebnis: Rucksäcke 15 – 18kg schwer. Somit stand unserem Vorhaben 4.000er zu sammeln nichts mehr im Weg.
Eine unruhige Nacht folgte, dann durften wir endlich loslaufen. Nach dem üblichen „Schaulaufen“ durch Zermatt lenkten wir unsere Schritte in Richtung Gandegghütte (3.029 m). 5½ h und 1.600 hm später erlaubten wir uns nach diesem „Eingehtag“ ein dickes Stück Schokoladenkuchen.
Endlich Eis!!! Am nächsten Tag zogen wir unsere Steigeisen an. Welch ein beruhigendes, knirschendes Geräusch, wenn sich die Zacken ins Eis graben. Wir genossen es … bis wir zum Sommerskigebiet am Theodulpass kamen! Dort war Ski-Training angesagt – und wir drei Bergsteiger inmitten dieser Vollgasrowdys. Wir fanden einen Weg durch die Menschenmengen auf Ski und erreichten in der Mittagshitze das Breithornplateau (3.831 m). Dort kam uns die Perlenschnur der Bergsteiger entgegen, die von Zermatt aus mit der Seilbahn bis hier oben gefahren waren. Wir überstanden die letzten 350 Hm doch noch mit dem guten Gewissen nicht gemogelt, sondern das Breithorn (4.135 m) by fair means bestiegen zu haben. Am Gipfel waren wir infolge der späten Stunde alleine. Nicht ganz … das alltägliche Nachmittagsgewitter saß uns schon im Nacken. So, das war dann mal die Nr. 1!
Leichter Schneefall, Wind, Hitze und aufgeweichter knietiefer Schnee begleiteten uns auf dem Weg zum Bivacco Rossi Volante (3.750 m). Ein Platz mit herrlicher Aussicht, auf einer Felsnase ca. 150 m über dem Gletscher schwebend. Brauchbarer Schnee zum schmelzen konnte nach 5 min. kurzweiliger Kletterei erreicht werden („Don’t eat yellow snow!“).
Die Vorteile einer voll belegten Biwakschachtel liegen auf der Hand: Es wird nie langweilig, weil immer irgendetwas fehlt und unbedingt gesucht werden muss, und: bedingt durch die eher kleinen Ausmaße einer derartigen Unterkunft, wird es mit Sicherheit nicht kalt.
Nach einer erstaunlicherweise durchgeschlafenen Nacht stand der Pollux (4.090 m) auf dem Plan. Eine Kletterei bis zum III. Grad und abschließenden Firngrat bis zum Gipfel. So … Nr. 2 auch in der Tasche.
Der Abstieg gestaltete sich dann als „haarsträubende“ Angelegenheit. Mittlerweile hatte sich die Luft dermaßen elektrisch aufgeladen, dass wir den gesamten Grat entlang von Surren und Summen begleitet wurden. Ein Abstieg an einem gigantischen Blitzableiter! Einen Teil des folgenden Gewitters durften wir dann doch noch auskosten. Bei Schneefall, Regen, Wind und Sicht unter 20 m erreichten das Rifugio Guided’Ayas (3.300 m).
Der Castor (4.220 m), war unser nächstes Ziel.
Bei eher unentschiedenem Wetter stiegen wir in die Westflanke ein. Nach luftiger Überwindung des Bergschrundes folgte eine Steilstufe mit Blankeis, welche auf den sehr ausgesetzten Gipfelgrat leitete. So balancierten wir auf dem etwa einen Fuß breiten Firn-First dem höchsten Punkt entgegen. Gipfelfoto und kurze Rast, dann trieb uns der Wind von unserem 3. 4.000er hinunter.
Beim abendlichen Regenerieren mit Pasta und Rotwein auf dem Rifugio Quentino Sella (3.585 m) erfuhren wir durch aufgeschnappte englische und italienische Sprachfetzen von „längeren Passagen mit Blankeis“, „nur mit Eisschrauben sicherbar“ und „tiefem Schnee ab Mittag“ von den Verhältnissen am Lykamm. Nach kurzer Überlegung kamen wir zu der Entscheidung, dass eine Überschreitung des Lyskamms bei diesen Verhältnissen für uns weniger in Betracht kam.
Da der Wetterbericht für den nächsten Tag sehr unbestimmt war, wollten wir wenigstens den Westgipfel des Lyskamms wagen. Die Nacht war klar, aber nicht kalt und ermöglichte einen Blick auf die Lichter von Mailand. Gigantisch!
Nach einer kurzen „Wetterschau“ um 5.00 Uhr morgens entschieden wir uns dazu einen Ruhetag einzulegen. Einige geführte Seilschaften brachen trotzdem in Richtung Castor auf. Nach 3 h waren alle wieder auf der Hütte. Wie sagte einmal ein schweizer Bergführer auf die Frage wie das Wetter wird: „Wennd’st das Wetter nicht kennst, brauchst nicht in die Berg zu gehen!“ Soviel dazu…!
Um unsere „Spaghetti-Runde“ zu vollenden mussten wir nun über den Passo del Naso (4.150 m) zum Balmenhorn (4.167 m) gehen. Uns schlossen sich zwei Slowenen an. Nach dem Schneefall vom Vortag durften wir unsere eigene Spur legen (YIEPPEIH!! J J). Vor dem Passo lag ein Firnhang mit 40°-45° Neigung. Genussvolles, wenn auch ermüdendes Spuren. Der Kommentar von Volker zu Tina über Dirks D-Zug Tempo: „Der Hund spurt und ist immer noch schneller als ich!“
Nach dem Passo stellte sich die Frage: Und wie runter? Dirk liebäugelte schon mit einer zerschrundenen Steileis-Flanke mit blanken Stellen. Tina, Volker und die Slowenen mit einem bezeichneten Abstieg über eine Schuttrippe. Letzteres war eine gute Wahl! Nun noch zum Bivacco Giordano auf dem Balmenhorn. Das war denn der 4. auf unserer Liste.
Das Bivacco war schon voll L! Nach Absprachen mit Händen und Füßen einigte man sich, dass wir und die Slowenen auf dem Fußboden schlafen werden. Es kam wie es kommen musste: Bei einer 11er Belegung in einer 6er Biwakschachtel war dort bald Saunatemperatur erreicht. Im Laufe der Nacht stießen noch zwei Italiener zu uns. Nach einer Pasta-Mahlzeit entledigten sich beide dieser wieder. Ein Beispiel von Überanstrengung, Dehydrierung und mangelnder Akklimatisation. Nach einer unruhigen Nacht mit mehreren lautstarken Störungen durch die beiden „Nachzügler“, zogen wir gegen 5.00 Uhr los um den Sonnenaufgang auf der Vincentpyramide (4.215 m) zu erleben. Nr. 5 abgehakt! Sonnenaufgang auf dem Gipfel! Ein Traum!
Nach einem kleinen Frühstück mit frischen Äpfeln, welche uns die Slowenen als Dankeschön für unsere Spurarbeit gegeben haben, fröhnten wir wieder dem munteren 4.000er sammeln. Den Roccia Nera ließen wir rechts liegen, es folgten aber Ludwigshöhe (4.272 m), Parrotspitze (4.436 m) und die Signalkuppe (4.554 m). Das waren dann Nr. 6, Nr. 7 und Nr.8. Auf der Signalkuppe steht die höchste Hütte der Alpen, die Cabane Margherita. Ein sehr schöner, gut ausgestatteter 3stöckiger Holzbau mit Toiletten auf dem Gang!
Morgens 5.00 Uhr: 20 m Sicht, Sturm, aber +2°C. Wir zogen alles an, was wir dabei hatten, da es durch den starken Wind sehr kalt war. Die Zumsteinspitze (4.580 m) war bald erreicht, die Nr. 9. Die Sicht besserte sich ein wenig, der Wind blieb. Der Weiterweg führte über einen messerscharfen Firngrat und kombiniertes IIer Gelände in den Grenzsattel (4.452 m).
Hier zeichnete sich die Wächtenabbruchkante als feiner Riss ab. Eine Erinnerung zur Wachsamkeit!
Eine italienische Seilschaft kehrte hier mit den Worten um: „Zu kalt…“ (der Bergführer stellte nach einem fachmännischen Blick auf sein Thermometer angebliche – 13°C fest!).
Der letzte Anstieg zur Dofour-Spitze weist sowohl mehrere Stellen um den III. Grad auf, als auch kombiniertes Gelände. Genau das richtige für uns! Nebenbei nahmen wir noch den Grenzgipfel (4.615 m) und den Ostgradgipfel (4.640 m) als Nr. 10 und Nr. 11 in unsere Sammlung mit auf. Nach weiteren sehr luftigen Hangelkanten und Balanceakten erreichten wir endlich das Ziel unserer Spaghetti-Runde, unsere Nr. 12, die Dofourspitze (4.656 m), zweithöchster Gipfel der Alpen.
Als Abstieg nahmen wir die neu angebrachten Fixseile in den Silbersattel hinunter zur Hilfe. Ein wenig Eisschlag begleitete uns.
Die Option für das Nordend nahmen wir wegen des Windes und der doch vorangeschrittenen Zeit nicht wahr, denn vor uns lag noch der weite Abstieg zur Monte Rosa Hütte durch immer tiefer werdenden Schnee. Zum Glück hielten alle Schneebrücken über den gigantischen Spalten.
Müde aber überaus zufrieden an der Hütte angekommen genossen wir die letzten wärmenden Sonnenstrahlen.

D. Neuheisel / M. Vögele

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