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Liveberichte von der Tour Brandenburg. "Piet on Tour". Ein (sowohl an Waden wie auch Hüfte) strammer Radler war auf Achse. Hier gibt es die Berichte und GPS Daten von der 1100km langen Radtour, rund um Brandenburg. Start war am 01.06.2008.
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Neuigkeiten
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"Bei meinen bergsteigerischen Unternehmungen hatte ich allzeit den Grundsatz: Es kommt nicht auf die Leistung, sondern auf das Erlebnis an.“
-Anderl Heckmair-
Dieser Aussage der Bergsteigerlegende Anderl Heckmair können sich die Macher der bergsuechtig-Seiten nur voll und ganz anschließen. Immer wieder unbekannte Orte aufsuchen und damit neue Perspektiven und sich entdecken, eben e-r-l-e-b-e-n. Eigene Wege gehen, neue entdecken und das mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, das wollen wir. Und wir berichten darüber, geben Infos weiter, wollen Kontakte knüpfen und und und... Übrigens: Das Foto entstand während unserer Tour im Herbst 2008 irgendwo im unbekannten Osten Nepals, nahe der tibetischen Grenze und zeigt im Hintergrund unseres Camps auf 4800 Metern einen unbekannten/namenlosen/unbestiegenenen (?) Gipfel, den wir auf knapp 6000 Metern schätzen.
Herzlich willkommen bei bergsuechtig.de !
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Endlich!!
Für Besitzer von Garmin Colorado, Oregon und Dakota Geräten, gibt es gute Neuigkeiten. Mit den neuesten Beta Versionen der Firmware hat Garmin die Unterstützung für "Garmin Custom Maps" eingeführt.
Damit besteht nun endlich die Möglichkeit neben Vektorkarten auch Rasterkarten auf den Geräten zu nutzen.
Hierzu muss man ein sog. Bildoverlay mit dem Kartenausschnitt in Google Earth erstellen und ausrichten. Und dann dieses als KMZ Datei ins Gerät laden.
Anleitung dazu (in Englisch):
Download der Beta Firmware:
Garmin Colorado, Oregon (200, 300, 400 und 550), und Dakota
Die Methode mit Google Earth ist allerdings noch ziemlich umständlich und birgt die Gefahr von Ungenauigkeiten. Wesentlich komfortabler ist es hierzu TTQV (Touratech Quo Vadis) zu nutzen. Dies bietet die Funktion des Exports direkt in eine KMZ Datei.
Diskussion und Anleitung dazu im TTQV Forum .
(Im Bild ist ein Ausschnitt der Google Earth Karte auf einem Oregon 300 zu sehen)
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„GPS Trends in der Outdoornavigation“ Vortrag und Tipps von GPS Experten Thomas Froitzheim Dienstag, den 13.10.2009 20.00 Uhr Schropp Land & Karte GmbH Hardenbergstraße 9A, 10623 Berlin Tel. 030 235 57 32-0 Eintritt 8.-€
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Garmin hat nun den Geräten der Oregon Baureihe ein lang erwartetes Feature hinzugefügt. Ab der neuesten Beta (Test) Version der Oregon Firmware Version 2.99 Beta - Download hier... ist es nun möglich, auch Garmin taugliche Karten im img Format ins Gerät zu laden, ohne das diese mit Mapsource oder einer anderen Software übertragen werden müssen.
Man braucht nur die entsprechende Datei in den Ordner Garmin auf dem internen Speicher oder die Speicherkarte des Geräts zu laden. Das Gerät erkennt und lädt diese nun automatisch beim Start.
So können nun ohne Umwege alle geeigneten Karten (z.B. auch die Ortlergebiet Karte im Downloadbereich ) auf diese Geräte geladen werden.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Funktion auch in anderen Geräten zur Verfügung gestellt wird.
Im Bild sieht man die Karte des Ortlergebiets aus dem Downloadbereich.
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Es will einfach nicht besser werden. Zwar ist das Wetter heute etwas freundlicher und wir bekommen auch immer mal wieder etwas Sonne zu sehen. Aber im Hinblick auf eine Verbesserung der Lawinenlage ist einfach kein Silberstreif am Horizont.
Für diesen Tag hatten wir eigentlich vor, eine moderate Tour zum Waldnersee auf 2336m Höhe zu machen. Aber manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man spontan das Ziel ändert.
Wir starten in Kasern und folgen erstmal dem Aufstiegsweg zum Heilig-Geist Jöchl bis zur Starklalm auf 2029m. In angenehmen Serpentinen zieht dieser Weg zügig aufwärts und ist sehr gut zu gehen. Hier treffen wir tatsächlich einige andere Schneeschuhwanderer. Ab der Starklalm wenden wir uns dann nach Westen in Richtung Waldnersee.
Irgendwann kommt dann aber der Grat mit den Gipfeln des Archbichl und Am-Archl in Sicht und wir beschließen sofort das Tourenziel zu ändern. In einem Bogen gelangen wir auf die Nordseite des Grats und steigen auf überwächtetem und erstaunlich ausgesetztem Grat zum Gipfel des Archbichl 2414m. Zwar hat es auch hier wieder frischen Wind aber im Windschatten des großen Steinmanns kommen wir nun doch endlich einmal zu einer Gipfelrast.
Im Abstieg überschreiten wir dann noch den kleinen Klapf Am-Archl 2265m und wenden uns dann in Richtung Moaralm.
Schon am Archl und in den Karen unterhalb des Rauchkofels und Heilig-Geist Jöchls konnten wir sehen, wie prekär die Lawinensituation ist. Selbst an dem nicht sehr steilen Hang in Richtung zur Moaralm hat sich spontan ein Schneebrett gelöst und gemahnt uns nochmals unsere Spur gut zu wählen.
Ab der Moaralm geht es dann in Serpentinen auf breitem, gespurtem Fahrweg hinab in Richtung Kasern.
Alles in allem eine, zwar nicht gerade stramme, aber dennoch sehr schöne Tour.
Die GPS-Daten der Tour zum Download......
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Die Lawinensituation wird immer angespannter. Die Neuschneeschicht der letzten Tage hat kaum Bindung an die darunterliegenden, eh schon labilen, Schichten. Also heißt es weiter "auf Nummer sicher gehen".
Selbst die örtlichen Skitourencracks halten sich an diesen Grundsatz. Und so verwundert es uns nicht, dass auch auf der heutigen leichten Tour zum Untermooskopf Skispuren zu finden sind.
Vom Ebnerhof (Sankt Jakob) aus geht es auf steilem aber gut gehbarem Waldweg hinauf zu den Hühnerspielhütten auf 1910m. Hier zeigt sich, wieviel Schnee selbst auf dieser Höhe liegt. Tief verschneit sind die Hütten kaum zu erkennen.
Das Gelände legt sich hier etwas zurück und der Wald wird zunehmend lichter. So bekommen wir die ersten Vorboten des Föhnsturmes, der inzwischen eingesetzt hat, zu spüren.
Weiter oben dann nimmt der Wind immer mehr zu und steigert sich dann am ausgesetzten Gipfelgrat auf die Stärke eines heftigen Sturms. Schnee und Eissplitter fliegen uns um die Ohren und immer wieder müssen wir stehen bleiben, um uns gegen den Wind zu stemmen, um das Gleichgewicht zu halten. So ein kleiner Klapf und dann solch ein alpines Feeling!
Natürlich halten wir uns am Gipfel nicht auf, sondern machen nur schnell einige Bilder von unseren Eisbärten und ziehen dann möglichst schnell in Richtung Hühnerspielhütten ab.
Dort können wir dann in einem Heustadl noch eine gemütliche Rast unter schützendem Dach verbringen.
Für den Abstieg haben wir uns vorgenommen über die Hollenzalm zu gehen, entscheiden uns dann aber doch dafür, die "Direttissima" durch den Wald zum Fahrweg zu nehmen (daher Achtung bei den GPS Daten, der Abstieg ist bis zum Fahrweg abseits der Wege und sehr steiles Gelände).
Hier die GPS-Daten zum Download.....
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Kleine Brötchen backen. Das ist nach wie vor das Motto dieses Urlaubs. Immer wieder Schlechtwettertage und dann, wenn das Wetter etwas besser ist, die Chance nutzen und eine Tour angehen, die möglichst sicher ist und dennoch einen gewissen Erlebniswert bietet. Dank Ralfs ausgezeichneter Ortskenntnis lassen sich doch noch einige schöne Ziele aufbieten, die ein gewisses Bergerlebnis bei großer Lawinensicherheit gewähren.
So auch der Kellerkopf. Mit seinen 2124m ist er quasi der Hausberg des Voppichlhofs und so können wir vom Frühstückstisch weg gleich in die Spur gehen. Auf steilem aber gut gangbaren Waldweg geht es zügig bergan. Der Weg ist schon gut gespurt und trotz des Neuschnees der vergangenen Tage können wir auf die Schneeschuhe verzichten.
Erst später, als sich der Wald etwas lichtet, geraten wir in Versuchung sie anzuziehen. Aber ab hier wird das Gelände auch zunehmend steiler und da würden die "Bigfoots" kaum hilfreich sein. Also weiter auf kleinen Füßen. Im letzten Teil, unterhalb des Gipfels, hat es dann ordentlich Schnee hereingeblasen. So müssen wir uns, teilweise bis an die Hüften, durch den Schnee wühlen, bevor wir das Gipfelkreuz erreichen.
Aber auch heute ist uns keine gemütliche Gipfelrast vergönnt. Inzwischen hat es wieder zugezogen und ein frischer Wind treibt uns Schneeflocken um die Ohren. Hilft alles nichts. Also zügig runter. Der Abstieg gestaltet sich dann kurz und problemlos.
Auf dem Voppichlhof angekommen stellt sich hier nur noch die Frage: Kaffee oder Hefeweizen? Die Antwort dürfte klar sein :)
Der Kellerkopf bietet, aufgrund des Wegverlaufs im Wald, eine gute Möglichkeit, auch bei schlechten Lawinenbedingungen, noch eine sichere Gipfeltour machen zu können und wäre somit ein Tipp für "schlechte Zeiten".
Hier die GPS-Daten der Tour zum Download.......
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Für die nächsten Tage verspricht das Wetter nichts Gutes. Also wollten wir schnell noch eine Eingehtour hinlegen, bevor gar nichts mehr geht. Geradezu perfekt erschien der Achsel mit seinen 2336m Höhe und einem, auch bei diesen ungünstigen Schneeverhältnissen, recht sicheren Zustieg.
Also machten wir uns bei erfreulich gutem Wetter auf den Weg und wählten den sanften Anstieg auf der Talseite unterhalb der Sattelspitze. Die Schneeverhältnisse erwiesen sich auch als äußerst gut. So das wir gemütlich und sicher unsere Spur ins Weiß legen konnten. Schnell kamen wir zur Grünbichlalm. Inzwischen zogen aber schon langsam die Wolken ins Tal und kündigten den bevorstehenden Wetterwechsel an. Also verzichteten wir auf eine Pause und stiegen, Skispuren folgend, weiter auf. Mit zunehmender Höhe wurde der Nebel immer dichter und es begann zu schneien. Bei Sicht um die 50m und Schneetreiben gelangten wir zum Gipfel. Aber da es hier alles andere als gemütlich war, hielten wir uns auch hier nicht lange bei der Gipfelrast auf, sondern begannen zügig den Abstieg.
Schließlich wartete ja das wohlverdiente Bier auf der Adleralm auf uns. Obwohl die Sicht immer schlechter wurde, konnten wir den Spuren der Skitourengeher gut folgen. Und zur Not wäre ja auch noch das GPS zur Hand um uns sicher zu leiten.
Auf der Adleralm dann die gewohnt rustikal gemütliche Stimmung und auch die üblichen Tagestouristen, die ein lebhaftes Interesse an unserer Ausrüstung zeigten. Ralfs Auskunft, dass die Schaufel zum Loch graben für kühles Bier sei, wurde dennoch nicht akzeptiert und so gab es dann noch die eine oder andere fachkundige Auskunft zu Lawinenpieps, Schneeschaufel sowie Sinn und Unsinn des winterlichen Tourengehens.
Hier die GPS Daten zur Tour, zum Download...
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Endlich ist es soweit. Auch für mich (Piet) und Ralf ist nun endlich Urlaubszeit. Am Sonntag geht es dann in unsere geliebten Ahrntaler Berge in Südtirol.
Schnee satt und eine Menge lohnender Tourenziele sind aber auch zu verlockend. Da Ralf aber den Tourenski rigoros den Rücken gekehrt hat und ich auf selbigen auch nicht gerade eine gute Figur mache, haben wir uns einmal mehr für die "Entdeckung der Langsamkeit" auf Schneeschuhen entschieden.
Und auch dieses Mal wird nicht nur der Mensch (Hölle, dieser Winterspeck), sondern auch die Technik getestet. Ich werde mit meiner neuesten Errungenschaft, den MSR Lightning Schneeschuhen, auf Tuchfühlung gehen. Außerdem werde ich ein eTrex Vista HCX zum ersten Mal (für mich) auf Tour testen. Mit seinen ca. 25-30 h Betterielaufzeit und dem hochempfindlichen Empfänger sollte es ein Spitzenkandidat für Outdooraktivitäten sein. Lassen wir uns überraschen.
Anders als sonst sind wir aber diesmal nicht ausschließlich mit Zelt unterwegs (man wird ja nicht jünger), sondern unternehmen die meisten Touren von unserem Basecamp, dem Voppichlhof (www.voppichlhof.de), aus. Aber es sind auch einige Mehrtagestrips mit Zelt und Schlafsack geplant. Da wir auf dem Voppichlhof Internetanbindung haben, wird so die Berichterstattung nicht zu kurz kommen.
Aber so ganz ohne Schatten ist das Ganze nicht. Die Schneeverhältnisse sind derzeit mehr als heikel und die Lawinengefahr sehr hoch. So wird der Faktor Sicherheit an allererster Stelle stehen und die Verhältnisse entscheiden über Tourenziel und -anzahl. Somit kann es durchaus sein, das wir auf "höhere Ziele" verzichten müssen. Bei dieser Gelegenheit werden wir uns somit nochmal eingehend mit der LVS Technik (Ortovox X1) beschäftigen. Hoffentlich nur zu Übungszwecken.
Selbstverständlich wird es dann auch die GPS Daten zu den Touren hier zum Download geben.
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Ich habe eine korrigierte Sprachdatei für alle Garmin Oregon Geräte erstellt. Die Datei findet ihr im Downloadbereich unter "GPS Software" dort sind auch Informationen zur Installation zu finden. Damit werden einige (aber leider nicht alle) Übersetzungsfehler im Oregon korrigiert.
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Magellan Triton 2000
Kein „Bergfreund“. Aber ein GPS für „Männer“.
Als „eingefleischter“ aber nicht darauf fixierter Garmin User wollte ich schon immer einmal ein Gerät aus dem Hause Magellan testen.
Bisher sprach aber das eingeschränkte Angebot an Karten für Magellan Geräte und die Tatsache, dass ich sehr günstig die Garmin´s beziehen konnte dagegen.
Nun erhielt ich das Angebot, aus dem GPS Shop von Dantotec, das neueste Flaggschiff der Outdoorserie von Magellan, den Triton 2000, zu testen.
Nachdem ich mich im Web erst mal mit den Eckdaten und Features des Geräts vertraut gemacht hatte, konnte ich es kaum erwarten die Wunderwaffe in Händen zu halten. Und dann kam das Paket endlich. Also auspacken und…. Erster Eindruck: Wow, was für ein Bolide! Der Triton versucht nicht mit edlem Design und grazilem Äußeren zu punkten. Vielmehr scheint man bei Magellan auf die Vermittlung des Eindrucks von Robustheit und Stabilität zu setzen. Kriterien, die für ein Outdoorgps ja durchaus von hoher Wichtigkeit sind. Allerdings macht sich das auch in Größe und Gewicht bemerkbar. Der Triton bringt (mit Batterien), selbst gemessene, 240g auf die Waage. Der Oregon 300 hingegen nur 180g. Und auch das Format ist beachtlich. 15 x 7 x 3 cm groß ist der Triton. Demgegenüber der Oregon nur 11 x 6 x 3,5 cm. Die Displays: Triton 5,1 x 4,2 cm und der Oregon 4 x 6,5 cm.
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| Größenvergleich zwischen Garmin Oregon und Magellan Triton 2000 |
Nach einigen Tests in Berlin entschloss ich mich dann ausschließlich den Triton 2000 mit auf meine Dolomitentour zu nehmen. Batterien für ein zweites Gerät wollte ich nicht auch noch mitschleppen müssen. Immerhin ist der Triton (ebenso wie der Oregon) mit einer angenommenen Batterielaufzeit von ca. 8h kein Marathonläufer. Einiges an Einarbeitung war auch nötig um mich mit der Software und Menüführung des Triton vertraut zu machen. Die gerade mal 34 Seiten der Bedienungsanleitung waren dabei eine eher geringe Hilfe. Vor allem wenn man berücksichtigt, mit wie vielen Funktionen der Triton aufwartet. Auch wenn die Bedienungsanleitung des Oregon nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, so hat Garmin hier mit 48 Seiten einiges mehr beigelegt. Ohne die Hilfe aus dem Magellanboard wäre ich hier völlig aufgeschmissen gewesen. Dort konnte ich auf praktisch alle Fragen eine Antwort finden und mich intensiv auf den Test vorbereiten. Allerdings ist dieses Board eine rein private Initiative und nicht von Magellan betrieben. Umso dankbarer bin ich für die Unterstützung :)
Mein Problem mit dem geringen Angebot an Karten für Magellan ist inzwischen etwas entschärft. Magellan hat hier einiges nachgelegt und es ist nun auch möglich selbst Karten für das Gerät zu erstellen. Auch freie Karten sind im Internet verfügbar. So konnte ich glücklicherweise sogar eine kostenlose Karte der Dolomiten finden und die ins Gerät laden.
Der Umgang mit der Magellan Tourenplanungs- und Datenübertragungssoftware „Vantage Point“ (VP) musste auch erst mal geübt werden. Leider hält Magellan seine rigorose Politik aufrecht, niemandem anders als Magellan den Datenaustausch mit den Geräten zu gestatten. So mussten meine Tourendaten die ich mit Touratech Quo Vadis (TTQV) erstellt hatte, erst aus diesem exportiert und dann in VP importiert werden, um sie ins Gerät laden zu können. Überhaupt hat Magellan ein kompliziertes Handling der Daten im Gerät. Aus Tracks werden beim speichern Spuren und da gibt es den Menüpunkt eine „Reise“ zu erstellen (das ist aber nicht möglich da noch nicht in der Firmware freigeschaltet). Und so einiges mehr. Auch ambitionierten Magellan Usern fällt es nicht immer leicht hier mitzuhalten. Immerhin ist eine Route auch bei Magellan immer noch eine Route J.
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| Vantage Point mit Detailansicht eines Geocaches und OSM Topo Deutschland |
Ich hatte den Triton ja als „GPS für Männer“ bezeichnet. Nicht etwa wegen des unsinnigen Vorurteils „Frauen und Technik“. Nein, der Triton möchte halt gern etwas fester angefasst werden. Die Tasten und die äußerst solide wirkende Metall Multifunktionswippe möchten beherzt und mit viel Nachdruck betätigt werden. Auch der Touchscreen spricht nicht immer sauber an. Das einschalten des Gerätes erfordert ebenso erst mal einen ordentlichen Druck auf die Taste. Nur leider ist der Triton beim ausschalten wesentlich eher bereit auf sanfte Berührung zu reagieren. Hier reicht ein leichter Tipp auf den Ausschalter und das Gerät fährt sich 5 sec später, zwar mit einer Meldung im Display aber ohne akustisches Signal, herunter. Dies verhindert auch nicht die Sperrtaste an der Seite. Die sperrt nur den Touchscreen und die Fronttasten gegen unerwünschte Eingaben. Ich hatte das Gerät am Rucksackschultergurt hängend und auch in der Rucksackdeckeltasche (sogar in einer Hülle verpackt) platziert. Dennoch schaltete sich der Triton immer wieder aus. Äußerst ärgerlich, wenn man die Tour aufzeichnen möchte. Und richtig unangenehm wenn man mal die Tracback (oder wie bei Magellan genannt die „Backtrack“) Funktion nutzen muss um sich zurück zu finden.
Und überhaupt. Die Sache mit der Trackaufzeichnung. Magellan handhabt es so, dass der Track über die gesamte Zeit fortlaufend aufgezeichnet wird. Bis man diesen löscht und neu beginnt (auch wenn das erst nach Wochen der Fall ist). Somit hat man dann auch eine äußerst unschöne, schnurgerade Verbindungslinie zur Fortsetzung, wenn man das Gerät entfernt vom letzten Ort der Benutzung wieder einschaltet. Bei Garmin werden die Trackaufzeichnungen in Segmente unterteilt und das macht die Sache wesentlich besser handhabbar.
Aber erst mal zurück zum Anfang. Der Triton wartet ja mit einer Unmenge an Funktionen auf. Gerade im Multimediabereich ist hier so einiges integriert. Eine 2Mp Kamera z.B. ermöglicht Schnappschüsse unterwegs. Gerade beim Geocaching ist dies sehr nützlich. Allzu viel darf man bei der Auflösung ja nicht erwarten. Dennoch fällt auf das die Kamera mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen nicht so recht klar kommt und es treten oft starke Farbverschiebungen auf.
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| Unterschiedliche Farben bei gleichen Aufnahmebedingungen |
Die Bilder werden im sog. EXIF Header der Datei „Geocodiert“. Also mit den Positionsdaten der Aufnahme versehen. Die Videoqualität ist auch akzeptabel. Wie gesagt. Man darf einfach nicht zu viel erwarten. Der Multimediaplayer ist eine sehr nette Sache. So kann man über den eingebauten Lautsprecher, oder besser über einen angeschlossenen Kopfhörer, Musik hören und Videos sehen. Ich hatte mir für die lange Bahnfahrt einige Videos auf die Speicherkarte gelegt und hatte so eine willkommene Abwechslung. Die Videowiedergabe ist zwar recht ruckelig und der Ton nicht immer synchron. Aber insgesamt brauchbar. Die Tonqualität der MP3 Wiedergabe ist mit guten Kopfhörern durchaus passabel. In der Bedienungsanleitung werden jedoch weder Mediaplayer noch Kamera erwähnt. Da muss man sich schon selber einarbeiten.
Das Geocaching. Ich denke dies dürfte einer der Hauptanwendungsbereiche des Triton sein. Die Positionsangabe ist sehr genau. Und der Triton reagiert auf Bewegung wesentlich schneller und akkurater als alle Garmin Geräte sie ich bisher benutzt habe. Der „Kompass“ ist völlig anders konzipiert als bei Garmin. Und nach einer kurzen Eingewöhnung konnte ich damit hervorragend arbeiten. Punktgenaues aufsuchen von Caches oder anderen Zielen ist so ein Genuß. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit Multimediadateien zu Wegpunkten zuzuordnen. So kann man den Caches z.B. die Spoilerbilder zuordnen und sich diese auf dem Gerät vor Ort anzeigen lassen. Auch das „Paperless Caching“ ist perfekt möglich. Allerdings fehlt eine wichtige Kleinigkeit. Es ist kein Taschenrechner vorhanden. Und den braucht man beim Geocaching gar nicht so selten. Insgesamt habe ich mithilfe des Triton 5 Caches auf meiner Dolomitentour aufgefunden. Es ist schon immer wieder erstaunlich wo man überall auf diese spannende Schatzsuche gehen kann.
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| Schatzsuche mit dem Triton - Immer eine Punktlandung |
Aber das war nur eine Anwendungsmöglichkeit. In erster Linie wollte ich den Triton zur Aufzeichnung meiner Tour und zur Navigation nutzen. Aber genau hier begannen die Probleme. Ich schrieb oben schon über die angenommenen ca. 8h Laufzeit mit normalen Alkaline Batterien. Ich benutze hauptsächlich die AA Batterien eines bekannten Markendiscounters mit L… . So habe ich den Garmin Colorado und den Oregon getestet und so verfuhr ich auch mit dem Triton. Geradezu erschreckend war aber mein Ergebnis. Bei normaler Nutzung auf Tour, bei Temperaturen um und über 20°C lief das Gerät gerade mal 3-4 ½ h. Das heißt, ich musste an einem üblichen 6-8 h Tourentag bis zu dreimal!!!! die Batterien wechseln. Ich war entsetzt! Selbst der Oregon bringt es auf 8-9h im Outdooreinsatz. Das ist schlichtweg inakzeptabel. Ich hatte 24!! Batterien dabei. Die hätten nicht mal ansatzweise für meine 10 Tage Tour gereicht. Das und die Tatsache das sich das Gerät immer wieder schon nach dem leichtesten Druck auf den Ausschalter verabschiedete ließen eine kontinuierliche Aufzeichnung sowieso nicht zu und so verwarf ich den Gedanken daran schon nach drei Tagen.
Bei Garmin ging es ja mit der Kontraststärke und Lesbarkeit der Displays mit dem Colorado tief Bergab und erreichte beim Oregon einen vorläufigen Tiefstand. Aber der Triton konnte nicht mal das Niveau des Oregon halten. Selbst mit maximaler Beleuchtungsstärke war es in der Bergsonne sehr schwer Details in der Karte zu erkennen. Nur unter drehen, wenden und schräg halten des Geräts konnte man da etwas ablesen. Immerhin kann man beim Triton bis zu vier Datenfelder in der Kartenansicht einblenden. Bei Colorado und Oregon, trotz des großen Displays, nur zwei und das ist zu wenig. Leider kann man bei Magellan immer nur eine Karte zur Zeit anzeigen lassen. Bei Garmin kann man nahezu beliebig viele Karten „übereinanderlegen“ und gleichzeitig betrachten. Bei der Suche nach interessanten Punkten in der Karte fehlt eine „in allen Kategorien“ Funktion. Es lässt sich nur in je einer Kategorie suchen. Auch ist es nicht möglich in der Karte POI (Points of Interest) anzuklicken und die Infos dazu anzeigen zu lassen. Stattdessen bekommt man zu diesem Punkt nur den Namen und Prognosen zu Jagd und Angelzeiten sowie den Sonnen- und Mondstand angezeigt. Nicht wirklich hilfreich auf Tour.
Bei der Navigation nach einer Route fällt auf, dass die Zielführungslinie die eigentlich zum nächsten Punkt zeigen sollte, fast immer auf den zurückliegenden zeigt. Und wenn man die Navigation mitten in einer Route beginnt, dauert es meist sehr lange bis der Triton das erkennt und sich zum nächsten Punkt orientiert. Bis dahin versucht er immer einen erst zum Beginn der Route zurückzulotsen. Da kann dann schon mal bei „Entfernung zum nächsten Punkt“ 6km statt der tatsächlichen 100m stehen. Nicht gerade ideal für GPS Anfänger und eine reibungslose Navi.
Der barometrische Höhenmesser zeigt nur mmHG an. Eine Umstellung auf die in Europa üblichen mbar oder hPa ist nicht möglich. Ebenso fehlt die Möglichkeit der Kalibrierung des Barometers und des Höhenmessers.
Im Gegensatz zu fast allen kartentauglichen Garmin Geräten, hat der Triton 2000, auch nicht mit entsprechend geeigneten Karten, keine sog. Autorouting Funktion. Das heißt, eine automatische Routenführung nach Straße ist nicht möglich. Eigentlich schade. Denn das Gerät hätte sicher das Potential hierfür.
Vorläufiges Fazit!
Ein Gerät mit einer Unmenge an, durchaus nützlichen und interessanten, Funktionen und hohem Potential. Für den Einsatz im Bereich der "Rucksacktouren" aber aufgrund des immensen Energiebedarfs und einer schwachen Kartendarstellung nicht geeignet. Geradezu ideal zumGeocaching und sicher auch gut für Rdatouren und Wanderungen mit der Möglichkeit ausreichend Batterien mitzunehmen. Der sensible Ausschalter ist bei Nutzung im Bereich der aktiven Sportarten immer wieder ein Ärgernis.
Der Triton 2000 ist kein "Bergfreund"!
Die hier beschriebenen Meinungen und Beurteilungen beruhen auf meiner eigenen Erfahrung mit EINEM Gerät und können sicher nicht als absolut allgemeingültig gelten. ´Zwischen Garmin und Magellan Usern gibt es ja auch so einige "Befindlichkeiten". Dies spielte hier für mich keine Rolle. Ich bin mit positiven Erwartungen an das Gerät auf Tour gegangen und sehr überrascht über das negative Ergebnis. Dies ist auch nicht zuletzt dem Umstand zu schulden, dass sowohl Garmin als auch Magellan immer mehr versuchen die "Eierlegende Wollmilchsau" zu erfinden und immer mehr Funktionen in die Geräte packen. Dabei wird der Energiebedarf immer höher und die Stabilität der Firmware (eigentlich handelt es sich ja schon um ein komplettes Betriebssystem, Garmin setzt hier auf eine Linux Variante während Magellan Windows Mobile verwendet) leidet darunter.
Sowohl Garmin als auch Magellan kochen nur mit Wasser. Allerdings schaffen es auch beide, mit ihren derzeitigen Exkursen ind die High Tech- und Multifunktionsgerätewelt, dieses anbrennen zu lassen. Wenn man also ein ausgereiftes und stabiles GPS möchte ,so ist es derzeit wohl eher angeraten, bei beiden lieber auf die etablierten Baureihen, bei Magellan die Explorist Serie und bei Garmin die GPSMap oder eTrex Serie, zurückzugreifen. Diese Geräte sind ausgiebig getestet und weit genug entwickelt.
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Inzwischen war ich acht Tage auf Tour im Großvenedigergebiet (Osttirol) und konnte meine ersten Eindrücke durch Erfahrungen „im Feld“ ergänzen.Aufgrund dieses Outdoortests muss ich den Titel des vorherigen Posts wohl eher in „Garmin Oregon - Licht UND Schatten?“ ändern.
Auch wenn im Folgenden eine Menge Kritik zu lesen sein wird, will ich vorrausschicken, dass mir der Oregon nach wie vor sehr gut gefällt und ich weiter sehr gern mit dem Gerät arbeiten werde.
Zuerst einmal die wichtigste Frage. Wie lange halten die Batterien? Garmin verspricht hier „bis zu“ 16 Stunden. Das ist, genauso wie beim Colorado, völlig übertrieben. Schon aufgrund der Notwendigkeit, ständig die Hintergrundbeleuchtung zu nutzen sinkt die Batterielaufzeit drastisch. Mit guten Alkaline Batterien kommt das Gerät im üblichen Outdooreinsatz auf ca. 8-9 Stunden. Mit Lithium Batterien (Batterien, nicht Akkus!) schafft man dann die versprochenen 16h. NiMh Akkus habe ich noch nicht getestet da ich die in den Bergen eh nicht aufladen könnte. Somit bleibt für den Einsatz auf Rucksacktour nur die Wahl zwischen der Qual mit dem halben Rucksack voller Batterien oder der teuren Variante mit den Lithium Batterien (diese sind erfreulicherweise auch deutlich leichter als Alkaline Batterien und Akkus). Natürlich kann man das Gerät auch nur bei Bedarf einschalten um Strom zu sparen. Aber ich zeichne nunmal gern meine Touren auf und stelle die Daten dann für andere zum Download bereit.
Positiv ist der sehr gut bedienbare Touchscreen. Dieser spricht ausgezeichnet auf Eingaben an und die Menüanimation sowie das frei konfigurierbare Hauptmenü machen richtig Spaß. Die Kartendarstellung, mit der Schummerung, ist durchaus gelungen. Aber genau hier ist auch einer der größten Schwachpunkt des Oregon zu finden. Schon beim Colorado war das Display wesentlich kontrastärmer als bei allen Vorgängermodellen. Beim Oregon hat sich dieser Negativtrend noch verstärkt. Gerade in den Bergen, mit starker Sonneneinstrahlung usw., ist es ohne Hintergrundbeleuchtung (und selbst dann) mitunter nahezu unmöglich Details zu erkennen. Jeder Versuch meinem Tourenpartner Ralf etwas auf dem GPS zu zeigen scheiterte mit der Aussage „Lass mal sein, ich kann da gar nichts erkennen.“. Da ich deutlich mehr Erfahrung im Umgang mit GPS hatte, konnte ich mir das meiste „zusammenreimen“ der Laie wird hier mitunter echte Probleme haben. Eine Möglichkeit die Kartendarstellung zu verbessern ist die Deaktivierung der Schummerung. Hierzu unter: „Einstellungen -> Karte -> Erweiterte Karteneinst. -> Shaded Relief -> Do not Show „ einstellen. Ja, sie haben richtig gelesen! Große Teile der Texte und Menüs tauchen immer wieder in Englisch auf.Garmin hatte es offenbar nicht geschafft hier alles zu übersetzen. Und wenn sie sich fragen sollten, was z.B. „Töne -> auf“ bedeuten soll, dann kann ich ihnen verraten damit ist „an“ gemeint. Statt „an“ steht immer wieder „auf“ im Display.
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| Karte mit Schummerung |
Karte ohne Schummerung |
Teilweise englische Menüs |
| (zwar graphisch recht ansprechend aber sehr dunkel) |
(etwas einfacher in der Optik aber dafür deutlich heller) |
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Einen Schritt nach vorn hat Garmin mit dem Trackmanager gemacht. Teile des und auch der gesamte Active Log lassen sich nun, ohne Verluste an Punkten (wie es bei den älteren Geräten der Fall war) manuell speichern, Auch die Farben für die Tracks lassen sich ändern und endlich auch gespeicherte Tracks auf der Karte anzeigen. Leider ist aber nach wie vor keine Ablage auf Speicherkarte möglich (wie bei den anderen Geräten mit Speicherkarte bei denen automatisch eine Datei mit den Daten des Tages erstellt wird).
Noch nicht getestet habe ich die Tauglichkeit für das Geocaching. Aber auch der Oregon unterstützt das „Paperless Caching“. Schon beim Colorado waren die erweiterten Funktionen für das Geocaching ein echter Genuß. Da der Oregon diese auch bietet, kann man sich schon auf die nächste Schatzsuche freuen.
Sehr positiv fällt auf, dass der Oregon mit großen Speicherkarten und Kartendateien besser zurecht kommt als der Colorado und alle anderen Vorgänger. Ich habe z.B. die gesamte City Navigator EuropeNT 2008 und die ganze Topo Deutschland V2 auf eine 4Gb Speicherkarte geladen. Der Oregon startet dennoch schneller und problemloser als der Colorado, der sich mit dieser großen Kartendatei oft aufgeräufelt hat. So habe ich immer meinen „Grundstock“ an Karten dabei und lade die jeweils für den Bedarf der Tour zusätzlich nötigen Karten in den internen Speicher.
Die Funktion der Profile, die seit dem Colorado verfügbar ist, ist beim Oregon nochmals verbessert worden. Alle Einstellungen (bis auf die im Menü „System“ )werden ausschliesslich für das jeweils gewählte Profil gespeichert. So ist es möglich für jeden Anwendungsbereich das passende Profil (inklusive der Auswahl der zu verwendenden Karten etc., etc.) zu erstellen und mit wenigen Fingertipps umzuschalten.
Aber nach wie vor kann ich nicht begreifen, warum Garmin die Zahl der verfügbaren Datenfelder in der Kartenansicht auf zwei reduziert hat. Eigentlich unlogisch. Größeres Display aber weniger Datenfelder!? Ebenso unverständlich ist die neue Funktion um den Trip Computer zurückzusetzen. Es ist nicht möglich die Werte zu wählen, die genullt werden sollen. Es werden also immer alle Mittelwerte, Zeiten und Strecken gelöscht. Der Streckenzähler allerdings nicht. Somit ist es nicht mehr möglich, die Tagesstrecke und die Gesamtstrecke für eine Tour separat zu messen. Es sei denn, man notiert sich vorher den Zählerstand und rechnet dann selbst.
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| Der Trackmanager |
Nur zwei Datenfelder |
Paperless Caching |
| (Auch hier wieder englische Menübeschriftungen) |
(hier kommt bei Straßennavigation noch oberhalb der Felder die Textanzeige für Navi hinzu) |
(Beispiel für eine Cachebeschreibung) |
Schon beim Colorado fiel mir etwas auf, was ich persönlich vorher noch nie bei Garmin Geräten erlebt habe, Systemabstürze und Systemfreeze. Vorher nie gekannt (und ich habe eine ganze Reihe von Garmin Geräten getestet) und nun fast schon regelmäßig. Auch beim Oregon ist dies der Fall. Bis eben habe ich beim Oregon noch nichts dergleichen erlebt. Aber gerade versuche ich mit dem Höhenprofil einer Route im Gerät zu arbeiten und schon kann ich ganz spontan einen Crash und dann einen kompletten Freeze „provozieren“. Da hilft nur noch das entfernen der Batterien.
Soweit, so gut. Zumindest für Heute.
Mir bleibt nur die Hoffnung und das Vertrauen, dass Garmin durch Frimwareupdates die Fehler behebt. Schon beim Colorado und bei allen Vorgängergeräten war dies ja der Fall. Gerade die rege Softwareentwicklung bei Garmin und die Produktpfleg sind ja ein absolutes Pro Argument.
Allerdings bleibt beim Oregon, wie auch schon beim Colorado, der bittere Beigeschmack, dass man den Eindruck hat, der Kunde ist der Betatester. Allerdings ist es hier so, dass der Tester teuer zahlt und nicht, wie sonst, bezahlt wird. Sowohl Oregon als auch Colorado erscheinen, zum Zeitpunkt ihrer Markteinführung, als „mit heißer Nadel gestrickt“. Bei beiden fällt unausgereifte Firmware mit z.T. erheblichen Bugs auf. Auch wenn Garmin hier im Laufe der Zeit nachbessert (auch für den Oregon erschien gerade ein neues Update) so ist dies nicht gerade erfreulich ja geradezu ärgerlich.
Dennoch. Der erste Eindruck bleibt. Ein interessantes Gerät mit einem innovativen Bedienkonzept und vielen Möglichkeiten.
p.S.: Ach ja. Noch etwas ganz praktisches zum Schluß. Der Karabinerhaken, der schon seit dem Colorado dem Gerät beiliegt, ist leider falsch herum konzipiert. Wenn man das Gerät am Rucksack oder Gürtel aufgehängt hat, und auf das Display schauen will, muss man das Gerät erst umständlich drehen. Sonst steht alles auf dem Kopf. Eigentlich schade. Denn der Karabiner an sich ist eine tolle Idee.
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Vor kurzem erreichte mich das Angebot, der Firma Dantotec, einen Linktausch und eine Partnerschaft zur Bergsuechtig.de Seite zu begründen. Da ja gerade die Angebote rund um das Thema GPS viele Besucher von Bergsuechtig.de interessieren und Dantotec über eine Menge Know how und einen ausgezeichneten Webshop sowie diverse Informationsangebote verfügt, werde ich gern die Möglichkeiten einer solchen Kooperation nutzen. Hierbei werden sich auch für Besucher der Bergsuechtig Seiten einige Vorteile ergeben. Näheres dazu aber später. Zuallererst freue ich mich aber auf das Angebot von Dantotec, das neueste Modell aus dem Hause Magellan, den Triton 2000 ausgiebig testen zu können. Leider muss dies aber noch zwei Wochen warten, bis ich wieder aus den Alpen zurück bin. Der Testbericht wird dann hier im Blog veröffentlicht. Weitere Infos unter: http://www.dantotec.de/ sowie Testberichte, News und Story´s unter: http://outdoor.dantotec.de/
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Nach der Vorankündigung des neuen Super- Hightech Outdoor GPS, war ich natürlich sehr gespannt auf die neue Wunderwaffe aus dem Hause Garmin. Seit Heute bin ich nun (noch und hoffentlich weiterhin) stolzer Besitzer eines Garmin Oregon 300. Nach meinen Erfahrungen mit dem Colorado 300 waren meine Erwartungen einerseits sehr hoch andererseits aber auch wieder recht gedämpft optimistisch. Schließlich konnte/kann der Colorado den großen Versprechungen nicht gerecht werden. Auch nach einer langen Phase des Betatestens durch den Endverbraucher hat hier Garmin zwar einige der Bugs behoben. Aber immer noch lässt der Colorado im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Stabilität sehr zu wünschen übrig. Eine äußerst informative Seite zum Colorado ist z.B. hier zu finden: http://garmincolorado.wikispaces.com/ (nur in Englisch). Die Fehlerliste ist immer noch sehr lang. Und eine Batterielaufzeit von gerade mal 8-9h im Dauereinsatz (auf meiner Berlin-Brandenburg Fahrradtour getestet) ist für den Outdooreinsatz (ich denke hier vor allem an Rucksacktouren) alles andere als brauchbar. Nun aber zum Oregon 300. Eine (englischsprachige) Wiki Seite zum Oregon ist hier zu finden: http://garminoregon.wikispaces.com
- Erster Eindruck: Verpackung und Styling des Gerätes vermitteln eine hohes Wertigkeitsgefühl. Macht schon was her.
- Das GPS liegt sehr gut in der Hand.
- Batteriedeckel deutlich leichter abnehmbar als beim Colorado. Bei diesem ist das ein richtiger Kraftakt.
- Leider ist man wieder zu der ursprünglichen Lösung des Speicherkartenslots zurückgekehrt, so das man erst mal die Batterien herausnehmen muss um die Speicherkarte zu wechseln.
- Die Bedienung des Touchscreens ist sehr einfach und dieser reagiert ausgezeichnet. Grosse Softtasten machen eine Bedienung auch mit meinen "Wurstfingern" gut möglich. Ein Test mit Handschuhen steht noch aus.
- Zumindest für Vorbesitzer eines Colorado ist die Menüführung fast schon intuitiv. Aber der Neuling wird hier sicher einiges zu suchen haben.
- Das Display scheint etwas mehr Kontrast als der Colorado zu bieten. Zumindest war es auch bei Sonnenschein Heute recht gut ablesbar.
- Die grafische Darstellung und die Kartendarstellung sind sehr schön gestaltet.
- Endlich eine direkte Eingabe von Text und Zahlen per Softtastatur bei Wegpunkten etc..
- Nach wie vor kann ich nicht begreifen, warum man beim Colorado und nun auch beim Oregon nur zwei Datenfelder in der Kartenansicht ermöglicht. Schlichtweg unfassbar. Größeres Display aber weniger Datenfelder!? :( Ich nutze auf dem Fahrrad den Pulsgurt und den Trittfrequenzsensor. Aber da die Informationen zur Navigation wichtiger sind, kann ich mir Puls und Trittfrequenz nicht anzeigen lassen sondern muss hierzu immer die Menüseite wechseln.
- Straßenrouting läuft gut. Allerdings ist die Zeit bis zur Neuberechnung der Route bei Abweichungen teilw. recht lang.
- GPS Empfindlichkeit ist sehr hoch. Also auch bei schlechten Verhältnissen guter Empfang. Ob auch hier der Positionsfehler bei möglichen Signalreflektionen (Hauswände, Felswände), wie beim Colorado, auftritt muss noch getestet werden.
- Wie lange die Batterien halten interessiert mich geradezu brennend. Nach meinen Erfahrungen mit dem Colorado bin ich hier mehr als pessimistisch. Sollten die 16h allerdings zutreffen, wäre ich durchaus zufrieden.
Ab Freitag (oder Samstag) werde ich im Virgental (Venedigergruppe) unterwegs sein und das Wunderwerk der Technik einem Praxistest unterziehen. Ich werde dann später darüber berichten.
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