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Auslösender Faktor der Höhenfehlanpassung

Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck und damit in gleichem Maße die Luftdichte ab.

 

Die Temperatur der Luft ist im Augenblick des Einatmens in jeder Höhe dieselbe, nämlich 37°C. Luftdruck und -dichte ändern sich also im gleichen Verhältnis.) Das gleiche Volumen eingeatmeter Luft enthält in der Höhe dem geringeren Druck entsprechend weniger Gasmoleküle.Der Anteil des Sauerstoffs an der gesamten Luftmenge ist in jeder Höhe gleich, nämlich 21 Somit enthält jeder Atemzug entsprechend dem Luftdruck weniger Sauerstoff.Der Körper leidet unter Sauerstoffmangel (Hypoxie).

Zum Glück hat der menschliche Organismus verschiedene Möglichkeiten, das unzureichende Sauerstoffangebot auszugleichen: Sofortreaktionen als Notmaßnahme und dauerhafte Höhenanpassung (Näheres im nächsten Abschnitt).

Der Luftdruck ist nicht allein eine Funktion der Höhe. Er hängt wesentlich auch von der Temperatur der Luftmassen (somit von der geographischen Breite, der Jahreszeit und der Wasser-Land-Verteilung) und dem örtlichen Wettergeschehen ab. So hat die kalte (und damit schwere) Polarluft zur Folge, dass der Luftdruck am Boden in Polnähe höher als in äquatorialen Zonen ist, in großen Höhen aber deutsch geringer. Der Druckabfall mit der Höhe ist an den Polen weit größer als am Äquator.

 

 

 

  

 
 
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