Category Archives: Expedition

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Peru – Cordillera Vilcanota – 2010

Hier ein Bericht im Tagebuchstil, von unserer Tour nach Peru 2010. Neben einer ausgedehnten Trekkingtour durch die Cordillera Vilcanota unternahmen wir auch einige Bergtouren und bestiegen z.B. den ca. 5780m hohen Nevado Ninaparaca. Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz. Excursionen zu alten Ruinenstätten der Inka, wie Sacsayhuaman, Ollantaytambo und Machu Pichu rundeten die Tour ab.

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Grenzerfahrungen im Tian Shan Gebirge

Wo hinter grünen Hügeln die Eiszeit verborgen liegt

Text Ralf Brehl

Im Chinesischen wird das Tian Shan Gebirge „Himmelsgebirge“ genannt. Es ist doppelt so lang wie die Alpen und noch weitgehend unberührt. Hier findet man unzählige jungfräuliche und namenlose Eis- und Schneegipfel, viele davon mit einer Höhe von über 6000 Metern. Mitten in Zentralasien gelegen also eine spannende Herausforderung für entdeckungsfreudige Alpinisten …

Tian Shan, das Himmelsgebirge. Der Name wurde so locker in unsere vermeintlich weltgewandte Runde von befreundeten Bergsteigern geworfen, wie ein harmloses Steinchen ins Wasser. Und es folgten erste kleine Wellen: Tian Shan – ein schöner Klang für ein neues Ziel. Aber wo genau liegt dieses für den normalen Mitteleuropäer unbekannte Gebirge? Ein Blick in den Atlas ergab: In Zentralasien, ungefähr dort, wo sich auch Kirgisistan befindet. Oder heißt es Kirgistan oder Kirgisien?

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Hunku Expedition – Nepal (Everest Gebiet) 1998

Amphu Labcha Terrassengletscher

Ende September 98 flogen wir sieben von Frankfurt a.M. nach Katmandu um uns in unser lang vorbereitetes Abenteuer, die “Hunku Expedition“ zu stürzen.Expedition mag in Anbetracht der Tatsache das unsere Tour rein vom Wegverlauf her nicht neu war, etwas hochtrabend klingen.Unternehmen wie
Hauser oder Summit Club bieten eben diese Tour auch an.
Aber wir hatten vor die zwei Gipfel Mera Peak 6461 m und Island Peak 6189 m zu besteigen und in ca. 5200 m Höhe,im Hunku Tal, für 12 Tage ein Basislager zu beziehen um
von dort aus Exkursionen in die Umgebung zu unternehmen. Wohlgemerkt , Exkursionen und keine Illegalen Gipfelbesteigungen wie es in letzter Zeit immer mehr in Mode kommt. Dies ist der Unterschied zu den bisher angebotenen Touren durch dieses Gebiet.Unsere Intention war mit viel Ruhe und Zeit uns den Bergen und Pässen zu nähern.Unabhängig von vorgegebenen Zeitplänen selbst entscheiden zu können wohin wir unsere Schritte lenken.

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Besteigung des Imjatse (Island Peak), 6189 m

Über die Daunenjacke, die Befindlichkeit

und den Himalaya, der überall ist …

Gedanken und Gefühle bei der Besteigung des Imjatse (Island Peak),6189 m
von Ralf Brehl

 

Ich (Ralf Brehl) und Piet (im Vordergrund) am Gipfel des Island Peak 6189mIm Oktober des Jahres 1998 machte sich eine Gruppe von 7 Bergsteigern auf den langen Weg zu den Göttern des Himalaya. Ziel war ein über 5000 Meter hochgelegenes, einsames Tal in Nepal in der Nähe des Everest. Am Ende der selbstorganisierten, fast 6-wöchigen Tour, sollte auf dem Rückmarsch -sozusagen als Schmankerl- ein zweiter, leichter Sechstausender bestiegen werden. Hinter dem Basislager auf 5160 m Höhe lag der Imjatse (Island Peak), 6189 m, was folgte, war alles andere als der geplante „Spaziergang“. Die kräftezehrenden Wochen zuvor in den Hochlagern hatten Spuren hinterlassen und jeder Schritt, der 1029 zu über-windenden Höhenmeter, gab Gelegenheit, über die Zweifelhaftigkeit dieses Tuns nachzudenken …

Die Besteigung fängt schon am Vortag an – im Kopf und beim Packen: Abwägen, was ist unverzichtbar, kramen, wühlen, die Zahnbürste fliegt ´raus. Welche Kleidung: Zwei Hosen und Überhose oder Normalausführung ? Daunenjacke ? Ich schaue durch die klare Luft immer und immer wieder hoch. Ha ! – lächerliche 1000 Höhenmeter ! Aber immerhin 1000 am Stück, in dieser Höhe, nach den Strapazen bisher !

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