Veranstaltung: Mit der Honda Transalp durchs Baltikum (28. Juli 2015 – 20.00 Uhr)

Di., 28. Juli 2015 – 20.00 Uhr (Eintritt 3,00 EUR)

Mit der Honda Transalp durchs Baltikum – Motorradreisen im Nordosten Europas

Berlin  •  Polen  •  Litauen  •  Lettland  •  Estland und zurück

Nach gründlicher Vorbereitung ging es los – die Rundreise durchs Baltikum startete in Berlin. Zuerst immer an der Ostseeküste entlang bis an die obere Grenze von Estland und bis zum Peipussee. Zurück ging es dann durchs Landesinnere der Baltikstaaten, wenn möglich immer etwas abseits der großen vielbefahrenen Straßen. Nach 14 Tagen, fast 5000 gefahrenen Kilometern und um viele spannende Erfahrungen reicher kam Piet Bruckmann wieder zurück nach Berlin und wäre doch noch viel lieber länger unterwegs gewesen.

Multimedia Vortrag von Piet Bruckmann mit Bildern der Reise On- und Offroad. Anschließend Gesprächsrunde mit der Möglichkeit Informationen zu Motorradreisen – vor allem in Osteuropa – auszutauschen.
 

Um  Anmeldung in der Buchhandlung Schropp wird gebeten!

Piet Bruckmann: 46 Jahre. Passionierter Motorradfahrer und -reisender, hat solo viele kurze und lange Touren in Europa unternommen. Ihn zieht und zog es dabei vor allem in die ehemaligen Ostblockländer.  Mit seiner Honda Transalp Reiseenduro begibt er sich dabei auch gern mal abseits der Piste und in den Offroad-bereich.
 

Aostatal – Eine kulinarische Gipfeltour im Angesicht von Majestäten

Von Traugott Heinemann-Grüder

 

Detail im Kreuzgang Sant´Orso in Aosta

Ezio Bordet (in der Anais-Bar in Lillaz)

Am liebsten bin ich gegen Ende Juni Anfang Juli in den Bergen über dem Aostatal. Dann tobt sich der Alpenfrühling so richtig aus, ein Blumen- und Blütenmeer ergießt sich über die Almwiesen, die im eigenen Grün zu ertrinken drohen. Murmeltiere pfeifen es wie Spatzen von den Dächern, dass hier gerade Zweibeiner den Hang entlang ziehen. Mitunter wärmen sie sich nach dem langen Winterschlaf auch nur auf exponierten Stellen. Die Hüttenwirte sind voller Tatendrang und haben Zeit für ihre Gäste, bevor die großen Ferien beginnen und dann ein netter Plausch vor lauter Geschäftigkeit auf der Strecke bleibt. Abends sitzt man bei einem Genepi zusammen, und wenn man sich gut versteht, werden es auch schnell mal zwei oder drei. Genepi ist ein sehr extravaganter Kräuterschnaps aus der Edelraute, den es original hergestellt nur hier in der Grenzregion zwischen Italien und Frankreich gibt. In einer Grolla, einer flachen hölzernen Schnabeltasse zubereitet, lässt der Genepi schnell jede anstrengende Tagestour vergessen.

So stehen fünf tolle Wandertage vor mir, die ich mit alten Wanderfreunden auf Bergpfaden und Talorten in vollen Zügen genießen. In vollen Zügen bin ich allerdings nicht angereist. Ganz komfortabel habe ich diesmal für meine Anreise den Luftweg nach Italien gewählt. Dort treffen wir uns: Jeannette aus dem Brandenburgischen, Manfred aus München, Reiner aus dem Thüringischen und Roberto, der am Lago Maggiore zu Hause ist. Vom Flughafen Mailand Malpensa geht es mit dem Bus ins Aostatal.

Im Käsekeller des Bellevue in Cogne

Im Käsekeller des Bellevue in Cogne

Lardo und Crespelle

Gleich am Eingang vom Aostatal machen wir Halt. Wir erklimmen die Forte di Bard, eine Trutzburg, die wie ein vielgeschossiges Felsmassiv über dem Eingang zum Tal thront. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals zuvor eine Burg erklommen habe, deren Stufen nach oben nicht aufhören wollen. Durch eine geschickt verbaute Zahnradbahn ist die Forte di Bard auch für Rollifahrer bequem zu besuchen. Ein gutes Beispiel dafür, dass Denkmalschutz und Denkmalnutz eben doch für Alle geht, wenn man es nur will. Oben angekommen tauchen wir in die Historie der Alpen ein: von der Entstehung der Gletscher über die kulturelle, wirtschaftliche und kriegerische Geschichte bis hin zu modernen touristischen Nutzung des Alpenraums. Nichts wird moralinsauer dargestellt. Die Bewertung des komplexen Gebildes Naturraum Alpen, Mensch und Nutzung des Alpenraums werden ganz bewusst dem Besucher selbst überlassen. Museumspädagogisch hat man viel Mühe für kindgerechte Darstellungen verwandt. Das nächste Mal nehme ich meine Kinder mit. Auch die werden ihren Spaß an einer hier ausgestellten Gamswildart haben, die bergseitig jeweils kürzere Vorder- und Hinterläufe hat. Unseren Mittagsimbiss nehmen wir im Museumsrestaurant ein. Erst sind wir ziemlich skeptisch. Doch wir werden bald eines Besseren belehrt. Als Appetitmacher gibt es feinwürzigen, dünn aufgeschnittenen Lardo (puren weißen Speck) mit kross getoasteten Panini. Für den Hauptgang entscheide ich mich für Crespelle mit Fontinakäse und Kochschinken. Das Rezept für diese Teigtaschen verrät mir die Chefin leider nicht. Andere entscheiden sich für eine La Puarò, eine Porré-Suppenspezialität der Region Aosta.

Vorspeisen-Etagere im Sporthotel in Pila

Vorspeisen-Etagere im Sporthotel in Pila

Polenta, Polenta, Polenta

Doch so langsam juckt es in den Beinen. Roberto kennt einen Ranger des Parco Naturale Mont Avic, der sich auf ein Wiedersehen mit ihm freut, und der uns mit einem Van zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Champorcher bringt. Es ist nur ein Katzensprung. Andernfalls wären wir mit dem Bus gefahren oder wir hätten uns ein Taxi genommen. Pünktlich zum Beginn der Wanderung fängt es ordentlich an zu regnen. Pudelnass kommen wir an der Miserin-Hütte an, die direkt am Alta Via 2 und am gleichnamigen See auf 2.578 m gelegen ist. Die Hütte ist sehr schlicht, ohne Trockenraum, sodass wir den Gastraum kurzerhand in einen einzigen Wäscheständer verwandeln. Der Bollerofen heizt ordentlich ein. Und im ersten Obergeschoss kann man nach Herzenslust warm duschen. Die jungen Gastwirte bereiten Polenta. Eigentlich ist Polenta alles andere als mein Leib- und Magengericht. Doch mit dem leckeren Gulaschragout ist das ein Traum von Bergsteigeressen.

Am Colle Garin (2.872 m)

Am Colle Garin (2.872 m)

Schaulaufen der Steinböcke

Bevor wir am nächsten Morgen zu unserer sechsstündigen Wanderung aufbrechen, statten wir der direkt am See gelegenen Wallfahrtskapelle Notre Dame des Neiges noch einen Besuch ab. Bereits in einer Stunde haben wir den Pass Finestra di Champorcher erreicht und stapfen bei strahlend blauem Himmel durch großflächige Altschneefelder. Als hätten wir sie bestellt, zieht ein Rudel Steinböcke fotogen den Felskamm hinauf. Gejagt wird auf diese edlen Tiere schon lange nicht mehr, weswegen sie wenig Scheu zeigen. Durchs langgestreckte Vallon Urtier geht es durch ein Meer von Alpenblühern Richtung Lillaz. Ich fotografiere und fotografiere und falle weit hinter die Gruppe zurück; aber wofür habe ich sonst meine Spiegelreflexkamera dabei? Anderen Wanderern begegnen wir nicht. Gäbe es nicht die große Überlandstromleitung, könnte man meinen, dass dieser Teil der Alpen noch frei ist von Zivilisationseingriffen. Erst kurz vor Lillaz kommen uns im Umfeld des imposanten Wasserfalls Spaziergänger entgegen. Im Winter ist dieser Wasserfall übrigens ein reinrassiger Ort fürs Eisklettern. Der Ort ist inzwischen gänzlich autofrei. Ein Stopp lohnt in der Anaïs Bar, für den Café nach der Wanderung und wegen der im Gastraum präsentierten regionalen Künstler.

Unterhalb des Finestra di Champorcher

Unterhalb des Finestra di Champorcher

Gamsbraten im Cognetal

Den geschäftigen Talort Cogne erreichen wir von Lillaz aus mit dem Bus. Hier kann in einfachen Pensionen genächtigt werden wie ebenso im 5-Sterne-Hotel. Im kleinen Supermarkt gegenüber der Post gibt es Genepi und Berghonig. Man kann nie früh genug an die Mitbringsel denken. Den Blick auf den Gran Paradiso-Stock genießen wir auf der Terrasse bei Tee und Kuchen im Bellevue. Die Grande Dame führt uns hier durch die exzellenten und überaus großzügigen Spa-Räumlichkeiten und in den eigenen Käsekeller. Ein Familienbetrieb mit langer Tradition auf hohem Niveau. Wer also einmal seine Liebste oder seinen Liebsten zu etwas ganz Besonderem einladen möchte, ist hier genau richtig. Zu Abend speisen wir auf Empfehlung im Notre Maison im Ortsteil Cretaz, knapp 30 Gehminuten talauswärts entlang des Flusslaufs Torrente Gran Eyvia. Das Restaurant achtet sehr auf regionale und frische Produkte und ist mehrfach zertifiziert. Hier gibt es Gamsbraten mit einer Wacholdersauce so schwarz wie die Nacht. Das hatte ich vorher noch nie gesehen und noch nicht auf der Zunge gehabt.

Brotzeit mit Fontina-Käse und Rote-Beete-Würstl im Refugio Arbolle

Brotzeit mit Fontina-Käse und Rote-Beete-Würstl im Refugio Arbolle

Fontina-Käse und Rote-Beete-Würstl

Anderntags fahren wir mit dem Bus bis Gimilian und sparen uns den Wanderweg, der auf der Fahrstraße verläuft. Der Anstieg führt danach durch einen duftenden Pinienwald, der angenehmen Schatten spendet. Der Weg führt an Arpisson vorbei, durch den Plan di Bessey zum Col Garin auf 2.815 m, von dem aus wir rechterhand den 3.559 m hohen M. Emilius erblicken. Der bleibt diesmal unbestiegen, weil einige von uns schon einmal vor Jahren hinauf gekraxelt waren. Kurz unterhalb des Durchschlupfs gibt es vorher rechterhand ein Notbiwak für Wintertouren. Das Pausenziel unserer heutigen Ganztageswanderung ist das Rifugio Arbole, wo wir eine Brotzeit mit Fontina-Käse, zweierlei Rote-Beete-Würstl, Speck und Lardo genießen. Fontina-Käse ist der aostataltypische Labkäse, dessen Produktion streng überwacht wird. Die Brotzeit war eigentlich zu viel des Guten für den folgenden Anstieg zum Col di Chamolé auf 2.641 m. Vom Col geht es in Serpentinen hinunter zum Lago di Chamolé, ein sonniger Tummelplatz für Jugendgruppen, die von Pila mit dem Sessellift hinauf kommen. An der Liftstation erscheint dann so etwas wie eine Fata Morgana: Mountainbiker über Mountainbiker werden vom Sessellift ausgespuckt, die es teils in engen, teils in langgezogenen Kurven direkt unterhalb der Sesselliftstrecke so richtig zu Tale krachen lassen. Es funktioniert, dass alle – Wanderer und Mountainbiker – ihren Spaß und ihre Freude in den Bergen haben, weil sie sich nicht in die Quere kommen und sich nicht gegenseitig behindern. Wir nächtigen im Sporthotel in Pila und dort gibt es auf der Terrasse mit Blick auf den Walliser Alpenkamm eine lukullische Vorspeisen-Etagere. Unsere Wanderung verläuft von einem kulinarischen Höhepunkt zum nächsten – Aostatal eben.

Provinzhauptstadt Aosta

Mit der ersten Kabinenbahn gondeln wir am nächsten Morgen bei strahlend blauem Himmel zu Tale und haben das majestätische Massiv des Gran Combin direkt vor uns. Eine Tour auf diesen wunderschönen Berg mussten wir vor einigen Jahren wegen massiven Schneefalls und akuter Lawinengefahr abbrechen. Er bleibt ein Sehnsuchtsziel. Unter uns sehen wir die Terrassenlandschaft, die von den Bergbewohnern über Jahrhunderte angelegt wurde. Was für eine Plackerei muss das an diesen steilen Hängen gewesen sein! Um diese Stunde schläft Aosta noch, so starten wir unser Kulturprogramm mit Römischem Theater, Kathedrale und Kreuzgang Sant´Orso. Es lohnt auf jeden Fall ein Blick auf die Website, ob man vielleicht an einem der vielen Open Air-Kulturevents teilnehmen kann.

Ein krachendes Gewitter über Chamois

Wir wollen aber weiter auf die andere Seite des Aostatals, in das Seitental Valtournenche. Chamois erreichen wir über eine Kabinenbahn, die 1.300 m steilen Anstieg sparen wir uns. Als dann die Kabinenbahn auf halber Strecke mit gefühlten 500 m Luft unter uns anhält und anfängt zu schaukeln, wird selbst mir etwas mulmig zumute. Chamois ist gänzlich autofrei und gehört zu einer europaweiten Kooperation autofreier Touristenorte. Von Chamois wollen wir nach Breuil-Cervínia wandern, um dem Monte Cervino (zu Deutsch Matternhorn) wenigstens am Bergfuß unsere Referenz zu erweisen. Ein krachendes Gewitter lässt uns diesen Plan umwerfen. So landen wir in dem kleinen Berggasthof Da Bruna am Lago Lod oberhalb des Ortes.

Speck und andere Köstlichkeiten

Auf dem Weg zurück nach Mailand machen wir noch einen Stopp in Arnad, der Hochburg der Produktion des Lardo. Die Firma Bertolin erlaubt einen Einblick in die Produktion des Lardo, verschiedenster Sorten Salami, Speck, Kochschinken, Gamsschinken und weiterer Delikatessen. Leider verstehe ich nichts vom Wein. Den mitgebrachten Fumin, Jahrgang 2012, hat meine Frau dennoch sehr gelobt, und mit 14% Vol. hat er Power, also Vorsicht! Im Dorf holt uns dann noch die deutsche Geschichte ein. Eine Gedenktafel erinnert an die grausame Ermordung von vier Dorfbewohnern durch die Nazis.

Im Vallon Urtier

Im Vallon Urtier

Autonome Region Aosta und ein Abschied

Die Region Aosta ist die kleinste der italienischen autonomen Regionen. Über viele Jahrhunderte war sie französisch dominiert. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Region Aosta in das italienische Königreich einverleibt. Wer neben dem Besuch der wunderschönen Landschaft etwas über die Menschen, ihre Kultur und Geschichte erfahren möchte, sucht am besten den direkten Kontakt zu den aus meiner mehrfachen Erfahrung überaus aufgeschlossenen Menschen oder beginnt mit einem Besuch im Museum, so zum Beispiel im Notre Maison in Cogne (und schön den Kopf einziehen wegen der niedrigen Deckenhöhe). Ich komme seit vielen Jahren immer wieder gerne in diese Region Italiens. Die Berge sind hier noch viel weniger für den Tourismus glatt gebürstet worden und die regionalen Produkte sind vorzüglich in Konsistenz und Geschmack. Die heimische Slow Food-Produktion passt hervorragend zur Langsamkeit des Bergwanderns. Das sollte man als Wanderer unbedingt genießen!

 

INFO

Anreise/Rückreise

Umweltfreundlich mit dem Zug und Bus: z. B. über Basel, Bern, Lausanne, Martigny in ca. 13 Std.

Mit dem Auto in ca. 11,5 Std.

Mit heftigem ökologischem Fußabdruck, dafür aber sehr komfortabel, per Flugzeug nach Mailand Malpensa und von dort mit dem Bus 407 in ca. zwei Stunden nach Aosta.

Sehenswert

Festung Bard

Karten

Instituto Geografico Centrale (IGC), Kartenblätter 3, 4, 5, 9, 10, 1:50.000
Kompass Verlag: Gran Paradiso, Valle d‘ Aosta,. Carta escursioni / bike / sci alpinismo. Wandern / Rad / Skitouren, 1:50.000; vor Ort bekommt man weitere Karten, z. B. der Natur- bzw. Nationalparks, z. T. sogar umsonst.
Mountainbiking: Supertrail Map Valle Aosta Ovest, Maßstab 1:50.000

Internet

www.regione.vda.it
www.lovevda.it
www.montavic.it
www.cogneturismo.it
www.bikevalledaosta.it
www.notremaison.it
www.fortedibard.it
www.bertolin.com

Einkehren

www.regioni-italiane.com/rifugio-miserin-champorcher.htm www.montagneinvalledaosta.com (Refugio Arbolle)
www.hotellachancepila.it (Sporthotel Pila)
www.hoteldugrandparadis
www.hotelbellevue.it
www.bbgranparadiso.com
www.infochamois.it (Da Bruna)

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung: Feste Wanderschuhe, regenfeste Kleidung, Mütze, Handschuhe, Erste-Hilfe-Set, Trinkflasche, Pausenbrote, Sonnencreme, Sonnenbrille, Fotoapparat.

Beste Wanderzeit

Mai bis Juli, September bis Oktober

Sprache

Italienisch ist seit ca. 100 Jahren Amtssprache und in der Regel auch Alltagssprache; mit Französisch kommt man sehr gut zurecht; der aostanische Dialekt ist etwas für Eingeweihte und wird nur von den Einheimischen untereinander gesprochen; Englisch funktioniert insbesondere in den touristischen Einrichtungen in den Tälern.

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Hardangervidda – Auf den Spuren von Roald Amundsen

Camp am Hogahae (1.408 m)

Camp am Hogahae (1.408 m)

Ein Artikel von Traugott Heinemann-Grüder – erschienen im „Berliner Bergsteiger“ Ausgabe 01/2015

„Wer von Schnee und eisiger Kälte gar nicht genug bekommen kann, findet auf der norwegischen Hochebene sein Paradies“

(Zitat aus 4-Seasons/Wintermagazin 2013).

Und ich füge hinzu, er oder sie wird belohnt mit wunderschönen Naturerlebnissen,

innerer Kontemplation und langem Nachhall.

 

Auf einer unserer vielen gemeinsamen Fels-, Eis- und Wandertouren in den West-

und Ostalpen setzen Piet Bruckmann und ich uns die Idee einer Winterdurchquerung der Hardangervidda in Norwegen in den Kopf.

Außer Schussfahrt verstehe ich nichts vom Skifahren. Also entscheiden wir uns für die Variante Schneeschuh.

Der Autor auf dem Nordmannslagensee

Der Autor auf dem Nordmannslagensee

Und einsam soll es werden; also muss die Tour vor der im März beginnenden Skisaison stattfinden. Sicher soll es sein; also kann die Tour frühestens ab Februar starten, weil dann die zu querenden Seen (und Flüsse) in der Regel zugefroren sind. Amundsen ist unser Vorbild – er hatte in der Hardangervidda für seine Polarexpeditionen trainiert, weil das Binnenlandwetter hier extrem ist – und deswegen soll natürlich auch im Zelt geschlafen werden.

Nun werden Flüge gebucht, Pulka umgebaut, Polarstiefel gekauft, die Tour nach viel Internetrecherche geplant. Unser Ziel ist eine Nord-Süd-Durchquerung der Hardangervidda

mit Schneeschuhen, Zelt und Pulka von Geilo (2013) bzw. Finse (2014) nach Haukeliseter.

Und dann geht die Reise Anfang Februar mit einer gehörigen Portion Aufregung endlich los.

Gegen den Wind unterhalb der Dyranutane (1.363 m)

Gegen den Wind unterhalb der Dyranutane (1.363 m)

Einführung in Sachen Wetter

In Finse holt uns der Vermieter der gebuchten Selbstversorgerhütte mit dem Skidoo ab. Der Skidoo mit Anhänger, in dem unsere großen und schweren Schlitten und auch noch Piet Platz finden müssen, frisst sich durch den tiefen Schnee den Hang hinauf und bleibt irgendwann stecken. Einzeln werden wir dann durch das dicke Schneegestöber zur komplett eingeschneiten Hütte gebracht, die schon von weitem im Scheinwerferkegel des Skidoos auszumachen war. Die erste Nacht beginnt also mit Kuschelfaktor.

Am nächsten Tag bekommen wir eine erste Einführung in Sachen Wetter. Null Sicht, Schneegestöber und Wind zum Glück von der Seite. Und es geht ordentlich bergauf. Mit

50 kg Gepäck auf dem Pulka bringen uns die 500 m Höhenanstieg auf die Hochebene der Hardangervidda aus der Puste.

Piet navigiert mit dem GPS- Gerät tapfer vorneweg. Nach fünf Stunden Laufen ohne Pause schlagen wir unser Zelt auf. Es wird eine stürmische Nacht. In mein Tagebuch schreibe ich: „Der Sturm lässt das Zelt rattern und verursacht einen Höllenlärm.“

Morgens ist der Zwischenraum des Zeltes bis oben mit Schnee gefüllt und beide haben wir am nächsten Tag das Gefühl, nicht geschlafen zu haben. Wir bekommen eine Ahnung davon, warum Amundsen hier für seine Polarexpeditionen trainiert hat.

Eiskalte Pause zwischen Dyranut und Trondsbu (grrrrrr)

Eiskalte Pause zwischen Dyranut und Trondsbu (grrrrrr)

Whiteout

Die Hardangervidda ist kein Gebirge, das sich so einfach entblößt. Wegen des ständigen

Nebels und des starken Windes, der den Schnee aufpeitscht, sehen wir wenig, und „wenig“ ist schon sehr übertrieben. Eigentlich sehen wir viele Tage gar nichts außer grauweiß. Schon nach wenigen Metern Abstand sieht man seinen eigenen Partner nicht mehr. Und permanent stolpern wir, weil der Wind den Schnee zu einer Wellenlandschaft geformt hat; doch die Wellen erkennen wir nicht, weil wir keine Konturen ausmachen können. Da bleibt viel Zeit, in sich zu gehen und darüber nachzudenken, warum wir das eigentlich machen. Die einen gehen im Urlaub ins Kloster, die anderen machen eine Fastenwoche und wir fahren ins Whiteout.

Und dann passiert, was passieren muss. Piet ist weg. Nicht zu sehen, nicht zu hören. Er ist einfach weg. Er hört mein Rufen nicht, nicht den schrillen Laut der Signalpfeife. Nichts.

Was tun? Ich ziehe spinnennetzähnliche Spuren um meinen momentanen Standort und frage mich, was passiert, wenn wir uns vor der Nacht nicht wiederfinden. Ich habe das Innenzelt mit dem Gestänge auf meinem Schlitten und hätte ein provisorisches Zelt. Piet hat auf seinem Pulka das Außenzelt, aber kein Gestänge, dafür aber beide GPS-

Geräte, weil das eine am Vormittag den Geist aufgegeben hatte.

Irgendwann stellt auch Piet fest, dass wir nicht mehr zusammen sind. Nach einer Stunde taucht er schemenhaft aus dem Nebel auf. Er hatte mit der Track-Back-Funktion zurück navigiert. Glück gehabt.

Wir vereinbaren, dass wir bei solchen Wettersituationen zukünftig immer dicht zusammen bleiben, und lernen, dass Karte, Kompass und Höhenmesser, die wir natürlich dabei haben, bei solchen Wetterbedingungen zu nichts nütze sind.

Wegmarke Helle Halsen

Wegmarke Helle Halsen

Espresso bei Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen liegt die Hardangervidda lammfromm vor uns. Wir werden mit sagenhaften Landschaftseindrücken beglückt: Unendliche Weiten tun sich bei glasklarer Sicht und strahlendblauem Himmel mit einem 360°-Panorama um uns herum auf. Der Schnee knirscht unter den Schneeschuhen, kein Wunder, bei -28°C Nachttemperatur (im Zelt!) gefriert jeder Schnee zu festem Harsch. Ein Traum von Untergrund, da gleitet der Pulka nur so vor sich hin und wir kommen schnell voran. Mittags zieht ein heftiger Wind auf, der immer stärker wird, so dass wir uns regelrecht gegen ihn stemmen müssen, um überhaupt voran zu kommen. Und dann erleben wir ein nicht gekanntes Naturspektakel: Der ganze Berghang links von uns scheint auf uns zuzufließen. Grieselschnee windet sich in langen Fäden in atemberaubendem Tempo den Hang hinunter. Unser Zelt bauen wir dann im Windschatten eines großen Granitsteins auf und erleben als Krönung des Tages, nachdem sich der Wind dann gänzlich gelegt hat, einen fast schon kitschig-romantischen Sonnenuntergang.

Im Zelt zieht plötzlich Kaffeegeruch in meine Nase.

Nicht zu glauben, Piet hat eine Mini-Cafetera mitgenommen und kocht gerade einen Espresso für uns.

Tief in der Nacht schaue ich durch die Öffnung der Apsis in einen von keinem Kunstlicht beeinträchtigten, kuppelzeltähnlichen Sternenhimmel.

Und dann weiß ich, warum ich hier bin:

Um außerordentliche Naturereignisse wie am Nachmittag und mitten in der Nacht erleben zu können.

Crashtest-Dummy

Am nächsten Tag haben wir wieder null Sicht. Irgendwann queren wir einen Hang und plötzlich liegt Piet samt Pulka ca. 3 m tiefer. Die Steilstufe ist bei diesen Sichtverhältnissen einfach nicht zu erkennen, man erkennt keinerlei Konturen. Ich lasse meinen Schlitten

daraufhin ein paar Meter weiter weg runterrutschen, aber der Schlitten landet nicht auf der Höhe von Piet, sondern rutscht gleich über die nächste Steilstufe hinaus, rauscht in schönem Tempo ca. 500 m den Hang hinunter und bleibt irgendwo in einer Schneewehe stecken.

Was für ein blöder Fehler! So muss ich den gesamten Hang wieder runter, den wir gerade erklommen hatten, um zu meinem Pulka zu gelangen. Gegen 15.30 Uhr erreichen wir eine felsige Abbruchkante und es ist klar: Hier geht es nicht weiter. Rechts steile Felsen, die an die Dolomiten erinnern, links ein Felsriegel und vor uns eine steile Rinne, wie ein Gully, wo wir mit den Pulkas niemals runterkommen. Während Piet das Zelt aufbaut, gehe ich auf Erkundungstour nach einem Weg ins Tal, wo wir auf der anderen Seite wieder steil hoch müssen. Den Weg finde ich: In großem Bogen müssen wir um den einen Felsriegel herum, um dann an einer Engstelle in den Hang hineinqueren zu können.

Und hier zeigt sich, dass die Bezeichnung „Hochebene“ ziemlich irritierend und nicht wirklich zutreffend ist. Die Hardangervidda hat neben der Prägung durch mäßig hügelige Berge und lang gezogene Täler auch immer wieder Abschnitte mit Berghängen, die gern eine Neigung von 30° und mehr aufweisen und damit sogar tendenziell lawinengefährdet sind. Windstill, mit wenig Sicht und konturloser Landschaft, startet der nächste Tag. Piet stürmt los, fuchtelt in einiger Entfernung zwei, drei Mal mit den Tourenstöcken in der Luft, um nach dem Weg zu fragen, stürmt weiter und ist nicht mehr zu sehen. Ich folge seinen Spuren im Schnee und höre ihn irgendwann laut rufen: „Nicht weiter, nicht weiter!“ Piet ist durch eine Wechte durchgebrochen und mitsamt seinem Schlitten ca. 5 m tief gefallen. Zum Glück ist wieder nichts passiert. Piet bezeichnet sich daraufhin selbst als Crashtest-Dummy. Erstmalig nach fünf Tagen sehen wir an diesem Tag Leben in dieser weiten Einsamkeit. Eine Herde Rentiere mit ca. 35 Tieren zieht in ungefähr 250 m Entfernung fliehend den Hang hinauf.

Kjeldebu-Hütte

Kjeldebu-Hütte

Gemütliche Winterhütten

Am Nachmittag erreichen wir die Sandhaug-Winterhütte. Holz ist da und innerhalb von zwei Stunden schaffen wir es, die Raumtemperatur von 4° auf 12°C zu erhöhen. Endlich können wir unsere nassklammen Sachen trocknen. Angesichts des extremen Temperaturunterschieds zwischen Innenseite und Außenhülle des Schlafsacks kondensiert und gefriert der Dampf bereits an der Innenseite der Schlafsack-Außenhaut. Morgens packt man die Feuchtigkeit mit in den Packsack. Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Und nach vier, fünf Tagen hat sich so viel Feuchtigkeit angesammelt, dass der Schlafsack total klumpig wird und nicht mehr wärmt.

Die Winterhütten in der Hardangervidda sind gut ausgestattet. Es gibt Gas und eine Kochstelle und riesige Töpfe zum Schmelzen des Schnees.
Es gibt Essensvorräte:
Knäckebrot, Honig, Marmelade, Wurst, Suppen, Gulasch, Nudeln, Kaffee, Tee, Zucker, Schokolade etc……

Noch zweimal steuern wir in den zwölf Tagen eine Winterhütte an: Kjeldebu ist sehr schlicht, dafür aber mit einem Vorratslager für ganze Kompanien ausgestattet; Hadlaskard ist vom allerfeinsten, sauber, gepflegt, da will man gar nicht wieder weg.

Ein bisschen stolz

Am vorletzten Tag laufen wir immer parallel zu einem Fluss talauswärts, den wir mehrmals queren müssen. Etwas unheimlich ist mir, weil die Eisdecke nicht an allen Stellen geschlossen ist. Piet ist heute nicht mehr zu bremsen und weit vor mir. An einer Stelle breche ich mit einer ganzen Schneeplatte ein und kann mich gerade noch nach vorne werfen. Mit dem Schlitten hinter mir und den Schneeschuhen noch an den Füßen robbe ich mühsam und unbeholfen an den Uferhang. Dort bemerke ich, dass auch Piet hier schon eingebrochen war. Noch eine letzte frostige Nacht verbringen wir bei sternenklarem Himmel im Zelt.

Dann erreichen wir nach knapp 120 km und um viele Erfahrungen und schöne Erlebnisse reicher unseren neuen Zielort Eidfjord.

Bis zu unserem ursprünglichen Ziel, Haukeliseter, sind wir nicht gekommen – das bleibt ein Projekt für eine nächste Tour.

Mit dem Bus fahren wir anderntags nach Oslo und legen einen touristischen Museumstag ein, um dem Polarexpeditionspionier Roald Amundsen unsere ehrfürchtige Referenz zu erweisen.

Und ein bisschen stolz sind wir auch, weil wir alles gut gemeistert haben.

Hier könnt ihr den Artikel als PDF downloaden:

Hardangervidda-–-Auf-den-Spuren-von-Roald-Amundsen.pdf (196 Downloads)

Vortrag: Mit der Transalp nach Transsylvanien (5. August 2014 – 20.00 Uhr)

Di., 05. August 2014 – 20.00 Uhr (Eintritt 3,00 Euro)

Motorradreisen im (noch) wilden Osten Europas. Polen – Slowakei – Rumänien – Ungarn

2013 ging Piet Bruckmann mit seiner Honda Transalp auf eine ca. 4.000 km lange Rundreise. Auf und abseits der Straßen konnte er interessante und beeindruckende Impressionen von Europas „wildem“ Osten erleben. Vor allem Rumänien hat bei ihm durch seine wild romantische Landschaft, die historischen Stätten und Sehenswürdigkeiten und seine liebenswerten Bewohner einen besonders tiefen Eindruck hinterlassen.

Multimedia Vortrag von Piet Bruckmann mit Bildern und Videos der Reise On- und Offroad. Anschließend Gesprächsrunde mit der Möglichkeit Informationen zu Motorradreisen, vor allem in Osteuropa, auszutauschen

Piet Bruckmann: 46 Jahre. Passionierter Motorradfahrer und -reisender. Hat solo viele kurze und lange Touren in Europa unternommen. Ihn zieht und zog es dabei vor allem in die ehemaligen Ostblockländer.  Mit seiner Honda Transalp Reiseenduro begibt er sich dabei auch gern mal abseits der Piste und in den Offroadbereich.

Weitere Info’s:

http://www.landkartenschropp.de/Veranstaltung-mit-der-Transalp-nach-Transsylvanien-Di-05-August-2014-2000-Uhr

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Camp9 – Nature Camp in Polen

Seit vergangenem Jahr sind meine Freunde Ineza und Günther hart am arbeiten um ihren Traum von einem urgemütlichen, kleinen Campingplatz mit „dem gewissen Etwas“ in die Tat umzusetzen.

Dieser Campingplatz entsteht auf einem idyllischen Waldgrundstück bei Tarnowskie Gory,in der Nähe von Katowice.

Und nun ist es endlich soweit.

Am ersten Maiwochenende wird die Eröffnung des „Camp9 – Nature Campground“ gefeiert.

Ich bin natürlich auch dabei. Ich würde mich sehr freuen, auch endlich mal einige Besucher dieser Webseite persönlich kennen zu lernen und dort zu treffen.

Der Campingplatz weist einige Besonderheiten auf. So wollen Ineza und Günther ein Konzept zur autarken Wasser Ver- und Entsorgung mit ökologischem Ansatz umsetzen und werden dabei von einigen Polnischen und Deutschen Firmen unterstützt.

Näheres dazu könnt ihr unter: http://www.camp9.x-active.com/ erfahren.

Hier allerdings doch schon mal einge Info’s:

  • Stellplätze für ca. 30 Zelte
  • Campingbus und/oder Allradfahrzeuge mit Campingaufbau möglich und erwünscht
  • sanitäre Anlagen ab April/Mai 2014 (Duschen und WC jeweils Frauen/Männer)
  • Lagerfeuerplatz für Alle
  • kostenlose Grill-Ausleihe
  • Fahrradausleihe (derzeit noch nur 2 Stück)
  • Routen / Tourenplaungs Tips durch uns
  • Shuttleservice vom Bahnhof oder Bus nach Vereinbarung
  • PKW Parking auf dem Gelände
  • 2 Restaurants in der Nähe (10 – 15 min.zu Fuß)
  • mehrere gute und gemütliche Restaurants mit sehr guter Küche in 3 km Entfernung (Stadtmitte) PKW / Bus max. 15 min.
  • 2 Läden in unmittelbarer Nähe (10 – 15 min.zu Fuß), Sonn- und Feiertags geöffnet
  • Internet / WiFi ab ca. April / Mai 2014
  • Strom 230 V
  • Hängematten Verleih / kostenlos
  • ab Mitte 2014 Aufenthaltsraum mit offenem Kamin und kleiner Tee-Küche

Folgende Sehenswürdigkeiten:

1) Silbermine in ca. 150 Metern Tiefe

2) Europas tiefstes Kohlebergwerk mit noch funktionierenden Maschinen (380 m tief)

3) unterirdische Stahlbootfahrt in ehemaliger Silbermine

4) Fahrrad Touren en Masse

5) Lagerfeuer mit lokalen Spezialitäten – soll heissen Wurst und Fleisch vom Feinsten

6) Lokales Bier ohne Ende

7) bei schlechtem Wetter Aquapark

8) jede Menge industrielle Museen – toll restauriert

9) und tausend andere Dinge….

Wir planen Geocaching Workshops (abhängig von Interesse bzw. Teilnehmerzahl) zu veranstalten. Bitte meldet euch per Mail bei Camp9 an, wenn ihr Interesse habt.

Besonders günstig könnt ihr mit Polskibus ( um die 40 Zloty) dorthin kommen (ich fahre diesmal auch mit Bus und nicht mit dem Motorrad). Auf Anfrage werdet ihr dann mit dem Mercedes G Type Shuttle zum Camp gebracht.

Wo findet ihr Camp9?

Adresse und Koordinaten von Camp9

Hardangervidda 2014 – Das Ende

Nach immerhin knapp 120 km und um einige schöne Erfahrungen reicher, erreichten wir nun den Zielort Eidfjord und sind nun, über Oslo, wieder in der Heimat gelandet.

Die Bilder der Tour könnt ihr euch hier ansehen.

Und den  Verlauf der Tour als Track.

Höhenprofil
Hardangervidda_2014

Hardangervidda 2014 – Plan B

Nach ausgiebigem Karten Studium ist nun eine gute Variante für den Rückweg gefunden. Wie geplant geht es morgen weiter nach Sandhaug und dann über die Hütten Hadlaskard und Viveli in den kleinen Ort Fossli. Einen Teil der Strecke war ich ja 1997 schon mit Schneeschuhen gegangen. Damals noch mit Rüdiger und mit Rucksack statt Pulka. Das dürfte etwa eine Woche dauern. Danach in Richtung Oslo. Traugott muss sich ja unbedingt mal die Fram, dass polar forschungs Schiff unsres Vorbilds Roald Amundsen ansehen. Es gibt genug zu tun…. Gruß aus dem Eis — Diese Nachricht wurde von meinem Android-Mobiltelefon mit K-@ Mail gesendet.

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