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Liveberichte von der Tour Brandenburg. "Piet on Tour". Ein (sowohl an Waden wie auch Hüfte) strammer Radler war auf Achse. Hier gibt es die Berichte und GPS Daten von der 1100km langen Radtour, rund um Brandenburg. Start war am 01.06.2008.
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Neuigkeiten
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"Einen Berg eroberst du nicht. Du stehst ein paar Augenblicke auf dem Gipfel, dann verweht der Wind deine Fußspuren."
Dieser Aussage der amerikanischen Bergsteigerin Arlene Blum können sich die Macher der bergsuechtig-Seiten nur voll und ganz anschließen. Das ist es, was wir wollen: Mit Respekt ein kurzes Gastrecht in der Natur erleben. Immer wieder einsame Orte aufsuchen und nicht dem Mainstream folgen. Neue Perspektiven und sich entdecken. Eigene Wege gehen und das mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Und wir berichten darüber, geben Infos weiter, wollen Kontakte knüpfen und und und... Übrigens: Das Foto entstand auf dem Gipfel des knapp 4000 Meter hohen Piz Roseg und das Zitat haben wir an einem Gipfelkreuz im Südtiroler Ahrntal entdeckt.
Herzlich willkommen bei bergsuechtig.de ! |

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Gerade bei solch schwierigen Bedingungen, wie sie derzeit in den Alpen herrschen, ist es mitunter nicht leicht ein Tourenziel zu finden das möglichst lawinensicher ist.
Hier bietet sich oft die Alternative einer Tour über Pisten an. Auch wenn dies nicht unbedingt dem Wunsch nach der großen Freiheit entspricht.
Im Skigebiet "Skiwelt - Wilder Kaiser - Brixental" ist man Tourengehern durchaus freundlich gesonnen, solange sich diese an die allgemeinen Verhaltensregeln halten.
Ich möchte hier eine Skitour vorstellen, auf der man recht sicher und gemütlich einen kleinen Gipfel mit toller Aussicht besteigen kann.
Skitour zum Gampenkogel 1957m
Günstiger Tourverlauf von Westendorf aus:
- Mit dem Alpenroselift bis zur Mittelstation fahren
- Piste Nr. 113 (blau) bis zur Talstation der Choralpebahn (Whs. Gassner) abfahren.
- Ab hier Piste Nr. 111 (blau) aufsteigen
- erst an 11er Alm und dann Berggasthaus Osl-Panorama vorbei
- ab Osl immer links halten
- In der Scharte unterhalb des Fleiding, oberhalb Talkaser dann auf Verbindungsweg 117b (blau!!!) wechseln
- in die Scharte zwischen Fleiding und Gampenkogel queren
- jetzt immer dem Gratverlauf folgend, abseits der Pisten, direkt zum Gipfel aufsteigen
- Vom Gipfel entweder wie Aufstieg abfahren oder durch den Südhang, dann über Piste 119a (blau) zum Brechhornhaus abfahren um das wohlverdiente Bier zu genießen
- ganz nach Wunsch und Laune über Pisten und Lifte zum Ausgangsort zurück
- ich bin über Piste 119a (blau) und Lift zum Fleiding hefahren
- dann 117a (rot) 117 (rot) und 111 (blau) zur Talstation Choralpe
- dann zur Mittelstation Choralpelift fahren und ab hier Piste 110a/113 (blau) zur Talstation Alpenrosebahn abfahren
Die GPS Daten der Tour, nebst Wegbeschreibung gibt es hier im Downloadbereich.
Natürlich gilt auch hier, dass sich jeder auf eigene Gefahr auf Tour begibt und ich für ev. doch auftretende Unfälle und Schäden keinerlei Haftung und Verwantwortung trage.
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Am 02.03.2012 ereignete sich in der Nähe von Neukirchen (am Großvenediger) ein Lawinenunglück mit tödlichem Ausgang für einen 40-jährigen Deutschen.
Siehe hier den Bericht.
Und die Reportage im ORF
Insgesamt wurden sieben Teilnehmer der 14!!! köpfigen Gruppe verschüttet. Sechs verschüttete konnten, zum Teil verletzt, geborgen werden. Der 40-jährige wurde noch am Ort reanimiert, erlag aber später im Spital Salzburg seinen Verletzungen.
Geradezu unglaublich und unverständlich ist, dass die geführte!! Gruppe unter Außerachtlassung der einfachsten Sicherheitsmaßnahmen unterwegs war.
Hier einige Fakten:
- Die Führerin war weder dazu ausgebildet, noch berechtigt, solch eine Tour zu leiten.
- Eine solch große Gruppe ist für eine/n Führer/in nicht vernünftig zu überschauen und zu betreuen.
- Nur wenige Tage zuvor war, in der unmittelbaren Nähe der Unglücksstelle, bereits ein finnischer Skitourengeher tödlich in einer Lawine verunglückt.
- Der Bereich in dem sich die Gruppe bewegte galt als hoch gefährdet.
- Die Lawinengefahr war zu diesem Zeitpunkt als erheblich (Stufe III, örtlich IV) eingestuft und aufgrund der Wetter- und Schneeverhältnisse war mit Selbstauslösung von Naßschneelawinen selbst in nicht so exponierten Lagen zu rechnen.
- Es wurde durch den Veranstalter versäumt jegliche Schutzausrüstung (Lawinenpieps = LVS, Schneeschaufeln, Lawinensonde etc.) mitzunehmen bzw. netsprechende Einweisungen zu erteilen.
Mindestens 99 Retter waren daran beteiligt die verunglückten zu bergen.
Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt nur wenig entfernt in den Kitzbüheler Alpen unterwegs und habe aufgrund der hohen Lawinengefahr auf fast alle geplanten Touren verzichtet und nur ganz, ganz "kleine Brötchen gebacken". Selbst im Bereich der gesicherten Pisten kam es auch dort immer wieder zu spontanen Lawinenabgängen. Und dennoch wagt man es mit solch einer Gruppe, unter solchen Bedingungen ins freie Gelände zu gehen.
Gerade Schneeschuhgehen wird immer mehr zu einer Trendsportart. Bietet es doch die Möglichkeit auch unerfahrenen das Wintererlebnis in den Bergen nahe zu bringen. So verwundert es nicht, dass immer mehr Angebote von Hotels, Tourismusverbänden und anderen gemacht werden.
Im Interesse geringer Preise, zum einen um den Gewinn zu mehren, zum anderen aber auch weil beim Kunden in zunehmendem Maße die "Hauptsache billig!" Mentalität umgeht (Geiz i....). Die Ursachen sind also durchaus nicht nur auf Veranstalterseite zu suchen.
Dennoch gibt es klare Vorgaben und Verantwortlichkeiten.
Zur Zeit wird gegen die Führerin der Gruppe wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Dies soll hier keine Vorverurteilung oder allgemeines anprangern solcher geführten Touren und deren Veranstalter oder Teilnehmer sein. Vielmehr geht es mir darum auch und vor allem bei Teilnehmern solcher Touren daran zu appellieren, sich vorher besser zu informieren und auf entsprechende Sicherheitsstandards und Einhaltung der Vorgaben zu drängen.
Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang zb. die Stellungnahme von Günter Karnutsch, Obmann des Salzburger Bergführerverbandes, der die staatlich geprüften Berg- und Skiführer:
Und hier im Text.
Vielleicht gibt dieses Unglück doch Anlaß einige Dinge in dieser Hinsicht zu überdenken und bewirkt letztendlich doch auch noch etwas gutes.
Ich möchte hiermit den Hinterbliebenen, des tödlich verunglückten, mein herzliches Beileid aussprechen. Es ist zu tragisch, dass gerade solch eine Tour die doch etwas wunderschönes und unvergessliches sein soll, solch ein trauriges Ende nahm.
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Ach diese Natur... Die ganze Nacht dieses Vogelgeschrei. Nein im Ernst. Das die fröhlich zwitschernden Piepmätze einen um den Schlaf bringen können, ist ja nichts Neues. Und zu den hier existierenden heimischen Arten, gesellten sich dann auch noch exotische Federviecher, die den Dauercampern gehören. Was es da nicht alles gab. Papagei, Nymphensittiche und Prachtrosellas. Eigenartig diese Ansammlung von maximal lauten Vögeln... Und das, bei den eher gar nicht schalldichten Wohnwagen. Wie auch immer. Nach einem spärlichen Frühstück (nur 5 Hanuta!!!, und das mir...) ging es wieder auf’s Bike. Und wie jeden Morgen das gleiche Problem. In der ersten halben Stunde habe ich immer das Gefühl, dass ich gleich abbrechen kann und das Tagesziel nie erreiche. Ist aber auch immer ein Terz damit, den Hintern an den Sattel und die steifen Knochen an die Bewegung zu gewöhnen. Aber wenn das überstanden ist, geht es dann doch flott zur Sache. Und wie. Die fehlenden Anstiege und der weitgehend gute Weg machen sich bemerkbar. Cottbus ist schnell erreicht. Und auch dieses Mal hadere ich mit der äußerst fragwürdigen Routenführung im südlichen Teil der Stadt.
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Gut, aber viel zu kurz, geschlafen... Trotzdem machte ich mich in die Spur. „Ab Bautzen wird alles besser!“, das hatte mir meine Gastgeberin versprochen. Aber bis dahin gab es noch die eine oder andere Steigung zu meistern. Immer wieder und immer mehr fielen mir die Folgeerscheinungen des Spreehochwassers vom letzten Jahr ins Auge. Auch das Radlerhaus war davon nicht verschont geblieben. Das gesamte Untergeschoss musste neu gemacht werden. Und auch die Radwege wurden teilweise weggeschwemmt. So musste ich immer wieder Umleitungen fahren. So nützten mir weder GPS noch Bikeline-Führer wirklich viel. Zumal eben jene Umleitungen teils recht schlecht ausgeschildert sind.
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Der Speck muss weg! Und ich auch... So oder ähnlich, hatte ich mir das gedacht. Eine Woche frei und das Wetter versprach auch gut zu werden. Also musste eine Tour her. Eine Radtour. Nicht zu lang. Nicht zu kurz. Und gemütlich zu fahren. Also griff ich in mein Sammelsurium an Bikeline-Radtourenführern und zog das Siegerlos: Spreeradweg!? Keine Tour der Superlative, aber mit ca. 410 km und dem Ziel Berlin doch sehr verlockend. Stand ja auch schon lange auf der "Tu du!"-Liste. Also stürze ich mich auf die Planung. Tagesetappen festlegen. Übernachtungsmöglichkeiten suchen. Plünnen und Ausrüstung zusammenstellen. Und Daten für’s GPS besorgen bzw. bearbeiten. Apropos GPS... Da gibt es ja auch wieder was zu testen. Mein tolles GPSMap 62S aus dem Hause Garmin. Habe ich zwar schon eine Weile, aber bisher fast nur zum Geocaching eingesetzt. Und mein neuer Navibolide. Das Twonav Aventura. Also wieder viel Technik am Rad... Und irgendwie auch ziemlich viel Gepäck.
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Endlich!!
Für Besitzer von Garmin Colorado, Oregon und Dakota Geräten, gibt es gute Neuigkeiten. Mit den neuesten Beta Versionen der Firmware hat Garmin die Unterstützung für "Garmin Custom Maps" eingeführt.
Damit besteht nun endlich die Möglichkeit neben Vektorkarten auch Rasterkarten auf den Geräten zu nutzen.
Hierzu muss man ein sog. Bildoverlay mit dem Kartenausschnitt in Google Earth erstellen und ausrichten. Und dann dieses als KMZ Datei ins Gerät laden.
Anleitung dazu (in Englisch):
Download der Beta Firmware:
Garmin Colorado, Oregon (200, 300, 400 und 550), und Dakota
Die Methode mit Google Earth ist allerdings noch ziemlich umständlich und birgt die Gefahr von Ungenauigkeiten. Wesentlich komfortabler ist es hierzu TTQV (Touratech Quo Vadis) zu nutzen. Dies bietet die Funktion des Exports direkt in eine KMZ Datei.
Diskussion und Anleitung dazu im TTQV Forum .
(Im Bild ist ein Ausschnitt der Google Earth Karte auf einem Oregon 300 zu sehen)
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„GPS Trends in der Outdoornavigation“ Vortrag und Tipps von GPS Experten Thomas Froitzheim Dienstag, den 13.10.2009 20.00 Uhr Schropp Land & Karte GmbH Hardenbergstraße 9A, 10623 Berlin Tel. 030 235 57 32-0 Eintritt 8.-€
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Garmin hat nun den Geräten der Oregon Baureihe ein lang erwartetes Feature hinzugefügt. Ab der neuesten Beta (Test) Version der Oregon Firmware Version 2.99 Beta - Download hier... ist es nun möglich, auch Garmin taugliche Karten im img Format ins Gerät zu laden, ohne das diese mit Mapsource oder einer anderen Software übertragen werden müssen.
Man braucht nur die entsprechende Datei in den Ordner Garmin auf dem internen Speicher oder die Speicherkarte des Geräts zu laden. Das Gerät erkennt und lädt diese nun automatisch beim Start.
So können nun ohne Umwege alle geeigneten Karten (z.B. auch die Ortlergebiet Karte im Downloadbereich ) auf diese Geräte geladen werden.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Funktion auch in anderen Geräten zur Verfügung gestellt wird.
Im Bild sieht man die Karte des Ortlergebiets aus dem Downloadbereich.
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Es will einfach nicht besser werden. Zwar ist das Wetter heute etwas freundlicher und wir bekommen auch immer mal wieder etwas Sonne zu sehen. Aber im Hinblick auf eine Verbesserung der Lawinenlage ist einfach kein Silberstreif am Horizont.
Für diesen Tag hatten wir eigentlich vor, eine moderate Tour zum Waldnersee auf 2336m Höhe zu machen. Aber manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man spontan das Ziel ändert.
Wir starten in Kasern und folgen erstmal dem Aufstiegsweg zum Heilig-Geist Jöchl bis zur Starklalm auf 2029m. In angenehmen Serpentinen zieht dieser Weg zügig aufwärts und ist sehr gut zu gehen. Hier treffen wir tatsächlich einige andere Schneeschuhwanderer. Ab der Starklalm wenden wir uns dann nach Westen in Richtung Waldnersee.
Irgendwann kommt dann aber der Grat mit den Gipfeln des Archbichl und Am-Archl in Sicht und wir beschließen sofort das Tourenziel zu ändern. In einem Bogen gelangen wir auf die Nordseite des Grats und steigen auf überwächtetem und erstaunlich ausgesetztem Grat zum Gipfel des Archbichl 2414m. Zwar hat es auch hier wieder frischen Wind aber im Windschatten des großen Steinmanns kommen wir nun doch endlich einmal zu einer Gipfelrast.
Im Abstieg überschreiten wir dann noch den kleinen Klapf Am-Archl 2265m und wenden uns dann in Richtung Moaralm.
Schon am Archl und in den Karen unterhalb des Rauchkofels und Heilig-Geist Jöchls konnten wir sehen, wie prekär die Lawinensituation ist. Selbst an dem nicht sehr steilen Hang in Richtung zur Moaralm hat sich spontan ein Schneebrett gelöst und gemahnt uns nochmals unsere Spur gut zu wählen.
Ab der Moaralm geht es dann in Serpentinen auf breitem, gespurtem Fahrweg hinab in Richtung Kasern.
Alles in allem eine, zwar nicht gerade stramme, aber dennoch sehr schöne Tour.
Die GPS-Daten der Tour zum Download......
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Die Lawinensituation wird immer angespannter. Die Neuschneeschicht der letzten Tage hat kaum Bindung an die darunterliegenden, eh schon labilen, Schichten. Also heißt es weiter "auf Nummer sicher gehen".
Selbst die örtlichen Skitourencracks halten sich an diesen Grundsatz. Und so verwundert es uns nicht, dass auch auf der heutigen leichten Tour zum Untermooskopf Skispuren zu finden sind.
Vom Ebnerhof (Sankt Jakob) aus geht es auf steilem aber gut gehbarem Waldweg hinauf zu den Hühnerspielhütten auf 1910m. Hier zeigt sich, wieviel Schnee selbst auf dieser Höhe liegt. Tief verschneit sind die Hütten kaum zu erkennen.
Das Gelände legt sich hier etwas zurück und der Wald wird zunehmend lichter. So bekommen wir die ersten Vorboten des Föhnsturmes, der inzwischen eingesetzt hat, zu spüren.
Weiter oben dann nimmt der Wind immer mehr zu und steigert sich dann am ausgesetzten Gipfelgrat auf die Stärke eines heftigen Sturms. Schnee und Eissplitter fliegen uns um die Ohren und immer wieder müssen wir stehen bleiben, um uns gegen den Wind zu stemmen, um das Gleichgewicht zu halten. So ein kleiner Klapf und dann solch ein alpines Feeling!
Natürlich halten wir uns am Gipfel nicht auf, sondern machen nur schnell einige Bilder von unseren Eisbärten und ziehen dann möglichst schnell in Richtung Hühnerspielhütten ab.
Dort können wir dann in einem Heustadl noch eine gemütliche Rast unter schützendem Dach verbringen.
Für den Abstieg haben wir uns vorgenommen über die Hollenzalm zu gehen, entscheiden uns dann aber doch dafür, die "Direttissima" durch den Wald zum Fahrweg zu nehmen (daher Achtung bei den GPS Daten, der Abstieg ist bis zum Fahrweg abseits der Wege und sehr steiles Gelände).
Hier die GPS-Daten zum Download.....
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Kleine Brötchen backen. Das ist nach wie vor das Motto dieses Urlaubs. Immer wieder Schlechtwettertage und dann, wenn das Wetter etwas besser ist, die Chance nutzen und eine Tour angehen, die möglichst sicher ist und dennoch einen gewissen Erlebniswert bietet. Dank Ralfs ausgezeichneter Ortskenntnis lassen sich doch noch einige schöne Ziele aufbieten, die ein gewisses Bergerlebnis bei großer Lawinensicherheit gewähren.
So auch der Kellerkopf. Mit seinen 2124m ist er quasi der Hausberg des Voppichlhofs und so können wir vom Frühstückstisch weg gleich in die Spur gehen. Auf steilem aber gut gangbaren Waldweg geht es zügig bergan. Der Weg ist schon gut gespurt und trotz des Neuschnees der vergangenen Tage können wir auf die Schneeschuhe verzichten.
Erst später, als sich der Wald etwas lichtet, geraten wir in Versuchung sie anzuziehen. Aber ab hier wird das Gelände auch zunehmend steiler und da würden die "Bigfoots" kaum hilfreich sein. Also weiter auf kleinen Füßen. Im letzten Teil, unterhalb des Gipfels, hat es dann ordentlich Schnee hereingeblasen. So müssen wir uns, teilweise bis an die Hüften, durch den Schnee wühlen, bevor wir das Gipfelkreuz erreichen.
Aber auch heute ist uns keine gemütliche Gipfelrast vergönnt. Inzwischen hat es wieder zugezogen und ein frischer Wind treibt uns Schneeflocken um die Ohren. Hilft alles nichts. Also zügig runter. Der Abstieg gestaltet sich dann kurz und problemlos.
Auf dem Voppichlhof angekommen stellt sich hier nur noch die Frage: Kaffee oder Hefeweizen? Die Antwort dürfte klar sein :)
Der Kellerkopf bietet, aufgrund des Wegverlaufs im Wald, eine gute Möglichkeit, auch bei schlechten Lawinenbedingungen, noch eine sichere Gipfeltour machen zu können und wäre somit ein Tipp für "schlechte Zeiten".
Hier die GPS-Daten der Tour zum Download.......
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Für die nächsten Tage verspricht das Wetter nichts Gutes. Also wollten wir schnell noch eine Eingehtour hinlegen, bevor gar nichts mehr geht. Geradezu perfekt erschien der Achsel mit seinen 2336m Höhe und einem, auch bei diesen ungünstigen Schneeverhältnissen, recht sicheren Zustieg.
Also machten wir uns bei erfreulich gutem Wetter auf den Weg und wählten den sanften Anstieg auf der Talseite unterhalb der Sattelspitze. Die Schneeverhältnisse erwiesen sich auch als äußerst gut. So das wir gemütlich und sicher unsere Spur ins Weiß legen konnten. Schnell kamen wir zur Grünbichlalm. Inzwischen zogen aber schon langsam die Wolken ins Tal und kündigten den bevorstehenden Wetterwechsel an. Also verzichteten wir auf eine Pause und stiegen, Skispuren folgend, weiter auf. Mit zunehmender Höhe wurde der Nebel immer dichter und es begann zu schneien. Bei Sicht um die 50m und Schneetreiben gelangten wir zum Gipfel. Aber da es hier alles andere als gemütlich war, hielten wir uns auch hier nicht lange bei der Gipfelrast auf, sondern begannen zügig den Abstieg.
Schließlich wartete ja das wohlverdiente Bier auf der Adleralm auf uns. Obwohl die Sicht immer schlechter wurde, konnten wir den Spuren der Skitourengeher gut folgen. Und zur Not wäre ja auch noch das GPS zur Hand um uns sicher zu leiten.
Auf der Adleralm dann die gewohnt rustikal gemütliche Stimmung und auch die üblichen Tagestouristen, die ein lebhaftes Interesse an unserer Ausrüstung zeigten. Ralfs Auskunft, dass die Schaufel zum Loch graben für kühles Bier sei, wurde dennoch nicht akzeptiert und so gab es dann noch die eine oder andere fachkundige Auskunft zu Lawinenpieps, Schneeschaufel sowie Sinn und Unsinn des winterlichen Tourengehens.
Hier die GPS Daten zur Tour, zum Download...
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Endlich ist es soweit. Auch für mich (Piet) und Ralf ist nun endlich Urlaubszeit. Am Sonntag geht es dann in unsere geliebten Ahrntaler Berge in Südtirol.
Schnee satt und eine Menge lohnender Tourenziele sind aber auch zu verlockend. Da Ralf aber den Tourenski rigoros den Rücken gekehrt hat und ich auf selbigen auch nicht gerade eine gute Figur mache, haben wir uns einmal mehr für die "Entdeckung der Langsamkeit" auf Schneeschuhen entschieden.
Und auch dieses Mal wird nicht nur der Mensch (Hölle, dieser Winterspeck), sondern auch die Technik getestet. Ich werde mit meiner neuesten Errungenschaft, den MSR Lightning Schneeschuhen, auf Tuchfühlung gehen. Außerdem werde ich ein eTrex Vista HCX zum ersten Mal (für mich) auf Tour testen. Mit seinen ca. 25-30 h Betterielaufzeit und dem hochempfindlichen Empfänger sollte es ein Spitzenkandidat für Outdooraktivitäten sein. Lassen wir uns überraschen.
Anders als sonst sind wir aber diesmal nicht ausschließlich mit Zelt unterwegs (man wird ja nicht jünger), sondern unternehmen die meisten Touren von unserem Basecamp, dem Voppichlhof (www.voppichlhof.de), aus. Aber es sind auch einige Mehrtagestrips mit Zelt und Schlafsack geplant. Da wir auf dem Voppichlhof Internetanbindung haben, wird so die Berichterstattung nicht zu kurz kommen.
Aber so ganz ohne Schatten ist das Ganze nicht. Die Schneeverhältnisse sind derzeit mehr als heikel und die Lawinengefahr sehr hoch. So wird der Faktor Sicherheit an allererster Stelle stehen und die Verhältnisse entscheiden über Tourenziel und -anzahl. Somit kann es durchaus sein, das wir auf "höhere Ziele" verzichten müssen. Bei dieser Gelegenheit werden wir uns somit nochmal eingehend mit der LVS Technik (Ortovox X1) beschäftigen. Hoffentlich nur zu Übungszwecken.
Selbstverständlich wird es dann auch die GPS Daten zu den Touren hier zum Download geben.
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